chessknight
Limit Hold'em:
1. Longhand Limit
2. Shorthand Limit
3. Erweiterte Shorthand

No-Limit Hold'em:
1. Einführung in NL
2. Erweitertes NL
3. Wer ausbezahlt wird
4. Chipstapel

Omaha:
1. Einführung in Omaha
2. Low Limit Omaha
3. Einführung in PLO
4. Omaha Hi/Lo

Turniere:
1. Turnier Überblick
2. Single-Table NL
3. Erweiterte NL STTs
4. Multi-Table NL
5. Multi-Table Limit
6. Turnier Varianten

Geld Management:
1. Limits wechseln
2. Wann man aufören sollte
3. Kurzfristig vs. Langfristig

Weitere:
1. Fortgeschrittene Anfängerfehler

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PokerTips Blog!

Pokerklasse wird am MIT angeboten

Poker Profi Will Ma wird einen drei-wöchigen Kurs mit dem Titel „Wie man beim Texas Hold‘em Poker gewinnt“ am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) halten. Um zu bestehen, muss ein Student 10 Punkte bei Spielgeld-Online-Tunieren bekommen. In den Dias für die erste Vorlesung gibt Ma an, dass er nicht will, dass jemand durchfällt und jeder der keine 10 Punkte bekommt, einen Bericht einreichen sollte, in dem er erklärt, dass er „versucht hat, viele Turniere zu spielen aber Pech hatte“, um doch durchzukommen.

Der Kurs besteht aus 8 jewils 90-minütigen Vorlesungen. Die Themen, die behandelt werden sind unter anderem Pokermythen, preflop ranges, bet sizing, implied odds, Varianz und Risikomanagement. Alle Dias werden auf der Homepage des Kurses zu finden sein. Zusätzlich dazu wird Ma die Vorlesungen auf YouTube posten. Ein Video der ersten Vorlesung ist bereits verfügbar.

Mike ‚timex‘ McDonald wird nächste Woche Gastredner sein. Die besten Spieler des Kurses werden Preise wie Privatcoaching von McDonald, Cole South, Tom Marchese und anderen sowie Pokerstrategiebücher bekommen.

In einem Interview mit CardRunners gab Ma an, dass die Studenten nach seinem Kurs in der Lage sein sollten $3 SNGs und $.05-$.10 No-limit Cash Games zu schlagen.

Black Friday Angeklagter plädiert auf schuldig

Das US-Justizministerium konnte sich eine Verurteilung bei den 11 Black Friday Anklagen sichern. Ira Rubin, der als „payment processor“ für PokerStars und Full Tilt Poker arbeitete, plädierte auf schuldig bei 9 Fällen von Verschwörung beim US District Court in Manhattan.

Rubin wurde am 15. April verhaftet, als sein Flugzeug von Costa Rica in Guatemala stoppte. Er charterte die Maschine an diesem Tag, um nach Thailand zu fliegen. Sein Plan war es, in Guatemala zwischenzulanden, um sich einen gefälschten Pass zu besorgen.

Rubin könnte bis zu 80 Jahre im Gefängnis verbringen, bei dieser Anklage, allerdings dürfte sein Schuldeingeständnis dafür sorgen, dass er nur zwischen 18 und 24 Monaten bekommt. Zusätzlich dazu könnte ihm die bereits im Gefängnis verbrachte Zeit angerechnet werden, da ihm eine Kaution versagt blieb. Er könnte innerhalb eines Jahres wieder auf freien Füßen sein.

Dies ist die zweite Verurteilung des DOJ im Black Friday Fall. Absolute Poker Mitbegründer Brent Beckley bekannte sich letzten Monat einem Fall von Verschwörung für schuldig. Vor seinem Schuldgeständnis hatte Beckley 30 Jahre Gefängnis zu erwarten. Er bekommt jetzt vermutlich nur eineinhalb Jahre.

Vier Leute für den Einbruch bei Duhamel verhaftet, Bracelet immer noch vermisst

Letzte Woche wurde in das Haus des 2010 WSOP Main Event Champions Jonathan Duhamel eingebrochen, die Täter konnten mit dem WSOP-Bracelet, einer schwarzen Rolex und einer unbekannten Menge an 500 US$ Scheinen entkommen. TSN berichtete, dass vier Festnahmen im Zusammenhang mit dem Fall gemacht werden konnten.

Nach Angaben der Polizei wurde eine frühere Frauenbekanntschaft von Duhamel verhaftet. Die Frau wurde unter anderem wegen Verschwörung angeklagt.

Die Polizei konnte Duhamels WSOP Bracelet bisher nicht finden. Der ehemalige Champion hat die Summe von 10.000 US$ für Informationen geboten, die zum Wiederauffinden des Armbandes führen.

Jonathan Duhamels WSOP-Bracelet bei Raubüberfall gestohlen

2010 World Champion Jonathan Duhamel wurde kürzlich bei einem Einbruch angegriffen, bei dem die Täter unter anderem das Main Event Bracelet gestohlen haben. Nach Angaben der Winnipeg Free Press wurde Duhamel nach dem Einbruch in sein Haus in Montreal wegen kleinerer Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Er ist mittlerweile wieder entlassen worden.

Die Täter kamen ins Haus, indem sie klingelten und Duhamel dann zwangen, sie hereinzulassen. Zusätzlich zu dem Bracelet wurde eine schwarze Rolex und eine unbekannte Anzahl 500 $ Noten entwendet. Die Polizei sagte Anwohnern der Gegend auf diese Geldscheine zu achten, da sie eher selten sind.

November letzten Jahres verkaufte der 2008 World Champ Peter Eastgate sein WSOP-Bracelet für $147,500. Das Bracelet, welches vermutlich dem von Duhamel ähnelt, wurde von einem Juwelier auf den Wert von nur $16,000 geschätzt. Es ist anzunehmen, dass die Verbrecher es schwierig haben werden, das WSOP-Bracelet auf dem freien Markt für eine hohe Summe zu verkaufen, ohne sich der Gefahr auszusetzen, geschnappt zu werden.

Bodog „Anonymous Table“ sind doch nicht so anonym

Die Onlineglücksspielfirma Bodog hat kürzlich anonyme Tische in ihrem Pokerclient eingeführt. Das Konzept ist theoretisch ganz cool: Spiele, bei denen dein Gegner nicht identifizierbar ist und die man nur an ihrer Sitzplatznummer erkennt. Die Idee soll Data-Mining und Spielernotizen verhindern, um eine echte anonyme Spielerfahrung zu liefern.

Jedoch konnten die Jungs von hhSmithy.com demonstrieren, dass die Tische alles andere als anonym sind. Schaut euch dieses Video an, und seht, wie sie mithilfe einer simplen Software ein Leak in der Sicherheitssoftware von Bodog ausnutzen.

Bodogs Antwort auf die Bedenken von hhSmithy.com war:

Ihr Geld ist und war immer sicher bei Bodog. Wenn Sie bedenken wegen der Sicherheit Ihres Accounts haben, zugriff auf die Accountnummer zu haben, ist ähnlich als würde man vor dem letzten Update Ihren Screenname kennen.

Übersetzung: *Gähn* „Uns eigentlich egal.“

Kompliment an die Leute von hhSmithy.com diese Sicherheitslücke aufzudecken. Wie sie in dem Video sagen, macht es die Software der Seite es einfach, eine Liste von Spieler-Nummern zu extrahieren und dann ein paar Standardpasswörter auszuprobieren, um den Account zu hacken. Dies ist nur ein weiteres Beispiel, warum Online-Pokerräume ihre Software von einer unabhängigen Quelle testen lassen sollten, um die Integrität der Spiele zu gewährleisten.

Persönliche Daten von allen UB-Accounts veröffentlicht

Subject: Poker berichtet, dass persönliche Informationen vom Online-Pokerraum UB (früher bekannt als Ultimate Bet) veröffentlicht wurden. Das Leak enthält die vollen Namen, Email- und Postadressen aller Spieler, die ein Konto bei dem Pokerraum haben.

Ein Link zu den Daten wurde im TwoPlusTwo.com Forum gepostet und nach acht Minuten entfernt. Subject: Poker bestätigt die Echtheit der Daten anhand ihnen bekannter Personen. Es ist unklar, wer die Informationen veröffentlicht hat und wieso.

UB existiert praktisch nicht mehr, seit die US-Regierung ihre Domains am 15. April beschlagnahmt hat. Im Juni hatten die Besitzer der Seite nur 10% des Spielervermögens zur Hand. Im Oktober plante die Firma, sich aufzulösen und die Einnahmen an die Spieler zu verteilen. Seitdem hat man nichts mehr gehört.

US-Justizministerium bestätigt Abkommen mit Groupe Bernard Tapie nicht

Das US-Justizministerium (DOJ) konnte am Montag dem Card Player Magazine nicht bestätigen, dass ein Abkommen mit Group Bernard Tapie (GBT) erreicht wurde, welches die Übernahme von Full Tilt Poker erlauben würde.

Letzte Woche wurde vom Wall Street Journal und CNN Money bekannt gegeben, dass ein Abkommen zwischen DOJ und GBT getroffen worden wäre, welches den Weg dafür freimachen würde, die Full Tilt Spieler weltweit auszuzahlen. Jedoch sagte ein Sprecher des Justizministeriums zu Card Player: “Wir haben kein Kommentar und können weder bestätigen noch abstreiten, dass ein Abkommen mit Groupe Bernard Tapie erreicht wurde.”

Es ist schwer zu sagen, ob es sich dabei um eine Standardprozedur handelt, oder ob der Deal nicht so sicher ist, wie berichtet wurde.

Wissen, wann ein Continuation Bet angebracht ist

Continuation betting bedeutet einen Bet auf einen Flop zu machen, bei dem du preflop erhöht hast. Du machst weiter mit deiner Aggression in der Hand, indem du den Flop bettest. Mittlerweile kennen die meisten Spieler den Vorteil des Continuation Bet und machen dies regelmäßig, sogar auf verpassten Flops. Aber es ist schwierig für Spieler, wie mich, immer zu wissen, wann ein Continuation Bet sinnvoll ist und wann nicht. Es gibt ein paar Faktoren, die du in Betracht ziehen solltest, wenn du diese Entscheidung triffst:

1. Anzahl der Gegner

Ich mache viel eher einen Continuation Bet gegen nur einen Gegner als gegen zwei. Und gegen drei oder mehr, mache ich fast nie einen Continuation Bet mit einer Hand, die sich durch den Flop nicht verbessert hat. Du verschenkst nur Geld in diesem Fall, da die Chance hoch, dass einer deiner Gegner seine Hand am Flop mag und Widerstand leistet. Gegen zwei Spieler kann man manchmal einen Continuation Bet machen, aber du solltest eine große Anzahl von Händen, die du gegen nur einen Gegner dafür nehmen würdest, außen vor lassen. Zum Beispiel, wenn du mit Ass-Bube erhöhst und ein Spieler in den Blinds mitgeht, würde ich auf einen Flop wie König-Acht-Sieben einen Continuation Bet machen. Gegen zwei Spieler würde ich vielleicht nur checken, besonders wenn ein Flush Draw auf dem Board ist, da es die Chancen auf den Erfolg des Continuation Bet verringert.

2. Flop-Textur

Es wird viele Situationen geben, wenn du den Flop völlig verpasst, aber der Flop trotzdem gut für ein Continuation Bet ist. Zum Beispiel wenn du mit einem Paar Dreier erhöhst, und du nur einen Caller aus den Blinds hast, solltest du einen Continuation Bet auf einem „trockenen“ Flop wie Zehn-Sieben-Zwei machen. Obwohl du den Flop nicht getroffen hast, ist die Chance groß, dass es deinem Gegner genauso geht. Zusätzlich da zu gibt es nur zwei Overcards auf dem Board statt drei, was nett ist. Du kannst dein Paar mit Selbstbewusstsein betten. Wenn der Flop jedoch Dame-Bube-Neun mit 2 der selben Suit ist, würde ich sagen, es ist Geldverschwendung hier einen Continuation Bet zu machen, da deine Gegner zu einem hohen Prozentsatz Interesse daran haben, mit dem Flop weiter zu machen.

Wenn du dir die Floptextur anschaust, solltest du dich fragen, „wie wahrscheinlich ist es, dass mein Gegner den Flop getroffen hat?“ Je trockener desto besser, unter der Annahme du gewinnst den Pot mit einem Bet auf den Flop. Manche „Action-Flops“ wie Ass-Ass-Neun sind auch gut für einen Continuation Bet, selbst wenn du kein Ass hast, da der Flop deinen Gegner davon abhalten, wird irgendetwas zu probieren. Je mehr Poker du spielst, desto besser wirst du ein Gefühl dafür bekommen, welche Flops okay sind für einen Continuation Bet und bei welchen du besser dienen Stolz schluckst und checkst. Generell würde ich sagen, dass Spieler eine Tendenz dazu haben, ein wenig zu oft den Continuation Bet einzusetzen. Obwohl es stimmt, dass du nur einen Continuation Bet in Potgröße brauchst, der ⅓ aller Fälle funktioniert um diesen Bet zu rechtfertigen, denke ich, dass Continuation Betting etwas zu Standard ist und erwartet wird. Daher mag ich es Check-Raising als Bluff ab und zu anzuwenden wenn ich einen Raise Preflop von den Blinds calle. Eine gute Faustregel ist, dass du nie einen Continuation Bet machen musst, also mach es nicht auf einem Flop, der schlecht wirkt, nur, weil du denkst, du müsstest es machen.

3. Dein Table-Image

Es ist wichtig, sich seines Table-Images bewusst zu sein. Wenn deine Gegner dich als sprunghafte, tickende Zeitbombe sehen, werden sie auf deinen Continuation Bet weniger fot folden. Generell funktionieren Continuation Bet besser, wenn dich deine Gegner als Tight und Solide ansehen.

4. Stack-Größe

Es ist wichtig sich die Stackgröße anzusehen, wenn man entscheidet, ob man einen Continuation Bet machen will. Continuation Bets funktionieren am besten, wenn die Spieler in der Hand mittelgroße Hände haben. Damit meine ich Stacke zwischen 20-75 Big Blinds. Weniger als das und Continuation Betting kann eine schlechte idee sein; du solltest diesen Bet nicht machen, wenn die Standardgröße die hälfte, aller Chips deines Gegners sind. Ich bevorzuge zu checken und evtl. zu folden, wenn der Turn meine Hand nicht verbessert und mein Gegner bettet. Viel zu oft endet ein Continuation Bet gegen einen Shortstack mit einem All-In von ihm, wodurch du commited bist, mit einer Hand zu callen, die klar geschlagen ist.

Spieler mit größeren Stacks haben mehr Raum zu manövrieren, um Dinge wie Check-Raises auf den Flop als Bluff oder einen Bet zu callen mit etwas Marginalem wie einem Bottom-Pair oder einem Gutshot, um zu sehen, was auf den folgenden Straßen noch kommt.

5. Tendenzen deiner Gegner

Es ist gut ein wenig über deine Gegner zu wissen, bevor du einen Continuation Bet machst. Manche Gegner folden praktisch nie, daher bringt es nichts einen Continuation Bet auf einen verpassten Flop zu machen, da sie vermutlich mit jeglichen zwei Pappkarten mitgehen werden. Es ist besser mit diesen „Calling Stations“ umzugehen, indem man wartet, bis man eine Hand gegen sie macht, und sie dann mit großem Value Bet auf Value Bet dafür bestraft.

Gegen erfahrenere Spieler kann man ironischerweise besser einen Continuation Bet machen. Die besten Spieler, gegen die man den Continuation Bet einsetzen kann, sind jene, die sich nur um ihre eigene Hand kümmern und nichts anderes. Da die meisten Hold‘em Hände auf dem Flop nichtsb treffen, ist es wirklich einfach langsam Chips von diesen Spielern zu ergattern, wegen ihres Mangels an Kreativität.

6. Bet Sizing

Als Letztes sollte man noch über die Größe des Continuation Bet nachdenken. Es muss groß genug sein, damit dein gegner es als „richtigen“ Bet respektiert und es nicht mit allem mitgeht, oder erhöht. Wenn die Größe des Continuation Bet gleich oder weniger wie die Erhöhung vor dem Flop ist, sind die Erfolgschancen recht gering. Dein Gegner hat bereits einen größeren Bet als diesen gecallt, also warum nicht wieder? Der Continuation Bet sollte in etwa zwischen 20% größer als der Preflop Raise und der Größe des Pots liegen. Wenn du den Pot oder mehr bettest (was die Leute aus bestimmten Gründen seltsamerweise fast nie tun beim Hold‘em), kannst du damit rechnen, dass dein Gegner alles wegwirft, was keine wirklich gut Hand ist. Manchmal sind diesen größeren Continuation Bets nett, weil sie so polarisieren. Du sendest ein starkes Signal an deinen Gegner, dass du deine Hand magst, wenn sie also weiter in der Hand bleiben, kannst du ihre Range auf die wirklich starken Hände verkleinern, und nicht den ganzen spekulativen Mist. Ich würde es definitiv empfehlen einen vollen Potsized Continuation Bet hier und da in den Mix aufzunehmen, sicherlich auch manchmal auf einem Flop, der deine Hand nicht verbessert hat, nur um deinen Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Pius Heinz Spielerprofil

2011 wird als das Jahr in die Geschichte des Pokerns eingehen, in dem zum ersten Mal ein Deutscher den World Series of Poker (WSOP) Main Event gewann. Nachdem der Amerikaner Ben Lamb (benba) ausgeschieden war, setzte sich der deutsche Pius Heinz Heads-up mit AKo gegen die T7s von Martin Staszko (35) aus Tschechien durch und gewann über 8,7 Millionen US$.

Pius Heinz ist 22 Jahre alt und somit der vierte Spieler in Folge, der den Main Event im alter von Anfang zwanzig gewonnen hat. Nach seinem Sieg twitterte er: „I hearby proudly announce that I am the 2011 World Champion of Poker!! I did it for Germany.“
Pokerdeutschland scheint es ihm zu danken und selbst Basketball Rekordhalter Dirk Nowitzki gratulierte dem frischgebackenen Weltmeister auf Twitter mit den Worten: „Gratulation pius heinz zum gewinn der WSOP. Wahnsinn.“ Und der bekennende Pokerfreund und Tennislegende Boris Becker sagte: „Endlich ist ein Deutscher Poker-Weltmeister geworden. Das ist ein historischer Sieg.”

Heinz wurde am 4. Mai 1989 in Odendorf, einer 3631 Seelen Gemeinde in der Nähe der alten deutschen Hauptstadt Bonn geboren. Er studiert Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius in Köln. Von seinem Studium scheint er sich aber verdienterweise gerade eine Auszeit zu gönnen und lebt in einer Wohngemeinschaft im österreichischen Wien.
Seit er die November Nine erreicht hat, ist er als Spieler bei Team PokerStars unter vertrag.

Laut eigenen Angaben begann seine Pokerkarriere wie die von vielen Spielern. Er wurde durch die Pokerübertragungen auf dem mittlerweile in Sport1 umbenannten Sportsender DSF (Deutsches Sport Fernsehen) auf das Spiel aufmerksam und begann mit freunden an Home-Games teilzunehmen. Später fing er an Low-Stakes Multi-Table-Turniere und Sit-n-Gos online zu spielen. Dort stellten sich auch bald seine ersten Erfolge ein und er stieg langsam die Levels auf. Seine Online-Turniergewinne belaufen sich laut Bluff Magazines PokerDB mittlerweile auf 376.510 US$.

Erst 2011 begann er sich verstärkt Live Turnieren zu widmen. Neben seinem Sieg beim Main Event der Word Series of Poker 2011 gewann er im August noch ein 1.000 € Buy-In Bounty Side-Event im Rahmen der European Poker Tour (EPT) im spanischen Barcelona für etwas weniger als 17.500 €. Außerdem schaffte es Heinz noch an einen weiteren Finaltisch der WSOP 2011 und wurde Siebter beim 1.500 US$ No-Limit Hold‘em Event und gewann etwas mehr als 83.000 US$.

Seit seinem Sieg beim Main Event der World Series of Poker wurden selbst die deutschen Massenmedien auf den neuen Worldchampion aufmerksam. Verschiedene Tageszeitungen, Fernsehsendungen wie SternTV und selbst die Bild gaben auf die ein oder andere Art und Weise ihren Senf dazu.
Selbst wenn nicht alle Kommentare Positiv waren, waren die meisten Berichte doch recht wohlwollend, was uns als Spieler nur freuen kann. Höhere Aufmerksamkeit für das Spiel und idealerweise ein Umdenken, was unsere Gesetzgebung in Sachen Poker angeht, würden uns schließlich allen nutzen.

In diesem Sinne: Danke Pius!

Heinz, Lamb, Staszko verbleiben im 2011 WSOP Main Event

Gestern wurden aus den November Nine die November Three. Pius Heinz aus Deutschland, Ben Lamb aus den USA und Martin Staszko aus Tschechien überlebten den Tag und werden Morgen ins Rio zurückkehren, um den World Champion 2011 zu bestimmen.

Die Geschichte des Tages war das Spiel von Pius Heinz. Die Spieler starteten mit den folgenden Chip Counts in den Tag:

Martin Staszko (Tschechien), 40,175,000
Eoghan O’Dea (Irland), 33,925,000
Matt Giannetti (USA), 24,750,000
Phil Collins (USA), 23,875,000
Ben Lamb (USA), 20,875,000
Badih Bounahra (Belize), 19,700,000
Pius Heinz (Deutschland), 16,425,000
Anton Makiievskyi (Ukraine), 13,825,000
Sam Holden (GB), 12,375,000

Jetzt sieht es so aus

Pius Heinz (Deutschland), 107,800,000
Ben Lamb (USA), 55,400,000
Martin Staszko (Tschechien), 42,700,000

Heinz ist der erste Deutsche an einem WSOP-Finaltisch und hat jetzt mit mehr als der hälfte aller Chips im Spiel git Chancen auf den Sieg.

Vierter bis neunter Platz waren:

4th: Matt Giannetti (USA), $3,012,000
5th: Phil Collins (USA), $2,270,000
6th: Eoghan O’Dea (Irland), $1,721,000
7th: Bob Bounahra (Belize), $1,314,000
8th: Anton Makiievskyi (Ukraine), $1,010,000
9th: Sam Holden (GB), $782,000

PinnacleSports.com bietet die folgenden Quoten für den 2011 WSOP Main Event:

Pius Heinz, -106
Ben Lamb, +210
Martin Staszko, +392

So wie gestern, werden alle Hände „semi-live“ mit einer 15-minütigen Verzögerung auf den US-Sportsendern ESPN2 und ESPN3.com übertragen.





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