chessknight
Limit Hold'em:
1. Longhand Limit
2. Shorthand Limit
3. Erweiterte Shorthand

No-Limit Hold'em:
1. Einführung in NL
2. Erweitertes NL
3. Wer ausbezahlt wird
4. Chipstapel

Omaha:
1. Einführung in Omaha
2. Low Limit Omaha
3. Einführung in PLO
4. Omaha Hi/Lo

Turniere:
1. Turnier Überblick
2. Single-Table NL
3. Erweiterte NL STTs
4. Multi-Table NL
5. Multi-Table Limit
6. Turnier Varianten

Geld Management:
1. Limits wechseln
2. Wann man aufören sollte
3. Kurzfristig vs. Langfristig

Weitere:
1. Fortgeschrittene Anfängerfehler

Welcome to the

PokerTips Blog!

Poker Profi bereitet sich auf MMA Debüt vor

Terrence ‘Unassigned’ Chan gab kürzlich auf seinem Blog bekannt, in der Legend Fighting Championships (LFC) in Hong Kong anzutreten. Die Mixed Martial Arts (MMA) Serie läd die besten Talente aus der asiatisch-pazifischen Region ein, um gegeneinander anzutreten.

Der nächste LFC-Kampf wird am 30. März stattfinden. Chan wird gegen den Muay Thai Kämpfer Alex Lee antreten. Chan sagte über den Kampf: „Täuschen Sie sich nicht, ich bin vermutlich der Underdog hier. Es wird ein harter Kampf. Nach einer kurzen Recherche weiß ich, dass mein Gegner ein Veteran mit über 20 Kämpfen in Muay Thai, Boxen und Karate.“ Er sagte außerdem: „Ich käpfe also gegen jemanden der größer und stärker ist als ich, mehr Erfahrung hat und in HK geboren und aufgewachsen ist, und somit sicherlich der Favorit der Fans sein wird. Macht mir das was aus? Nicht im geringsten. Ich strotze vor Selbstbewusstsein und ein Underdog auf dem Papier zu sein, macht den Sieg nur noch süßer.“

Chan ist in der Pokerwelt für seine Ergebnisse in Limit Hold‘em Turnieren bekannt. 2009 gewann er nicht einen, sondern zwei Titel im Spring Championships of Online Poker (SCOOP) beim six-max limit hold’em in einer Nacht. Später in diesem Jahr gewann ein WCOOP-Bracelet im selben Format. Der Kanadier gewann nach Angaben der Hendon Mob Datenbank außerdem über 900.000 USD in Live-Turnieren.

Chan trainiert Muay Thai und brasilianisches Jiu-Jitsu seit fast einem Jahrzehnt. Sein Debüt als professioneller MMA Kämpfer wird Live auf YouTube zu sehen sein.

Ray Bitar spricht nach fast einem Jahr der Stille

Nachdem er für fast ein Jahr kein öffentliches Statement abgegeben hat, meldet sich Full Tilt CEO Ray Bitar mit einem Interview mit PokerStrategy.com zurück. Hier findet ihr das gesamte Interview. Die ungeduldigen können die tl;dr Version unten nachlesen.

PokerStrategy.com: Ray, aufgrund Ihrer Schweigsamkeit seit dem Black Friday gab es eine Welle der Empörung in der Öffentlichkeit. Warum haben Sie bislang nicht öffentlich Stellung genommen?

Ray Bitar: Dafür gibt es zwei Gründe. Einer ist das laufende rechtliche Verfahren, welches es mir unmöglich gemacht hat, jegliche relevanten Informationen über die laufenden Ermittlungen zu offenbaren. Natürlich wollte ich dieses Verfahren in keiner Weise gefährden. Ich hätte zwar allgemein gehaltene Statements abgegeben können, aber die hätten nichts mit den Dingen zu tun gehabt, die Teil der Ermittlungen sind. Und solche Statements wären so oberflächlich gewesen, dass sie kaum geeignet wären, Antworten auf die vielen Fragen zu liefern, welche die Menschen verständlicherweise haben.

Der zweite Grund ist der, dass ich zusammen mit anderen seit dem Black Friday an jedem einzelnen Tag daran gearbeitet habe, eine Rückzahlung an die Spieler zu realisieren. Dies hatte zusammen mit den Zukunftsplänen für FTP die oberste Priorität. Über diese Arbeit durfte die Öffentlichkeit jedoch nicht informiert werden. Obwohl es viele Leute wohl beruhigt hätte, wenn wir über die laufenden Verhandlungen informiert hätten und dies sicherlich auch einigen Druck von mir genommen hätte: Ich bin überzeugt, dass jegliche öffentliche Statements die Wahrscheinlichkeit deutlich verringert hätten, dass wir zu einem positiven Ergebnis kommen. Und dies ist es, worauf wir uns konzentrieren müssen.

Meine Liebe für den Sport und die Poker-Community hat es mir unglaublich schwer gemacht, still zu bleiben, insbesondere aufgrund der verärgerten Stimmung, die in Zeitungen und Blogs gegenüber FTP, mir selbst und anderen zu vernehmen war. Wenn man die wenigen Informationen über die Situation berücksichtigt, kann ich diese Verärgerung natürlich verstehen. Mein primärer Fokus lag und liegt darauf, unser Ziel zu erreichen: Die Auszahlung aller Spieler und das Überleben des Unternehmens. Ich habe mich dieser Sache voll verschrieben und tue alles Mögliche, um ein positives Ergebnis zu erzielen.

PokerStrategy.com: Was ist seit dem Black Friday geschehen?

Ray Bitar: Mein Leben hat sich seit dem letzten April drastisch verändert. Als Manager von Tiltware habe ich eng mit dem DOJ zusammen gearbeitet, um die Untersuchungen zu einem Ende zu führen. Daneben habe ich viel Zeit investiert, um sicher zu stellen, dass FTP überlebt und die Spieler ausgezahlt werden. Ich bin mir bewusst, dass die Ereignisse vielen unschuldigen Menschen geschadet haben und es ist mein Job, die Dinge wieder gerade zu rücken. Ich werde weiter Tag und Nacht an diesen Themen arbeiten, bis eine Lösung gefunden ist.

PokerStrategy.com: Gibt es etwas, dass Sie gegenüber der Poker-Community sagen möchten?

Ray Bitar: Ich möchte mich bei allen, die von den Entwicklungen betroffen sind, aufrichtig entschuldigen. Außerdem möchte ich klarstellen, dass mein Schweigen nicht bedeutet, dass ich mich verstecke oder die Situation ausblende. Es war schlicht und ergreifend erforderlich, um an einem bestmöglichen Ergebnis für die Spieler zu arbeiten. Der gesamte Fokus meiner Arbeit liegt darauf, für alle Spieler eine Lösung zu finden. Ich hoffe, dass ich in nicht allzu langer Zeit positive Nachrichten für alle betroffenen Spieler vermelden kann.

tl;dr version:

PokerStrategy.com: Ray Bitar hat uns dankenswerterweise die Zeit für ein kurzes Interview eingeräumt. Ray, was geht?

Ray Bitar: blah blah blah blah blah blah blah blah blah blah blah.
blah.
blah blah.

Praktisch hat der CEO (der schon lange hätte gefeuert werden müssen) einer Firma, die online Spielern auf der ganzen Welt mehrere als 200 Millionen US$ schuldet und für 11 Monate still blieb, jetzt entschieden den Spielern zu versichern es würde ihm wirklich leidtun und er würde daran arbeiten, dass jeder sein Geld zurück bekommt. Außerdem, jetzt echt, PokerStrategy? Er hat „dankenswerterweise“ die Zeit für ein Interview genommen? Es wäre vielleicht angebracht gewesen, die Nettigkeiten beiseitezulassen bei einem Mann, der auch mit diesem Statement der Pokerwelt weder die Erklärungen noch die Antworten gegeben hat, die sie verdient.

Wie viel ist ein signiertes Howard Lederer Shirt wert?

In einen Bilder-Tweet von Gavin Smith vom Bay 101 Shooting Stars Event zeigt Poker Profi Dan O‘Brien ein signiertes “I busted Howard Lederer” T-Shirt. Das jährliche WPT-Turnier wählt einige Profis als „shooting stars“ aus. Wenn man einen von denen rausschmeißt, bekommt man einen Geldpreis und ein T-Shirt Unikat, welches viele der Pros signieren. Werft einen Blick auf das Shirt von Dan O‘Brien. Anscheinend bekam er das Shirt 2010, als er Dritter für $293,000 wurde.

Mit Lederers derzeitigem Status, als flüchtiger vor dem amerikanischen Gesetz dessen Firma Full Tilt Poker der Pokercommunity zehn Millionen an Dollars schuldet, kann man sich nur fragen, wie viel dieses Shirt heute auf einer Auktion bringen würde. Denk drüber nach. Eine Welt voller degenerierter Zocker mit Geld in den Taschen zum Verbrennen. Sicherlich würde jemand 1.000 US$ dafür bezahlen. Aber für wie viel würde O‘Brien es verkaufen? Ich habe ihn für PokerTips genau das gefragt. In einem Tweet sagte O‘Brien, „Ich würde es jetzt für 10k verkaufen, aber ich würde eine Auktion für den maximalen Wert bevorzugen.“

Bei dem Preis wird das Shirt vermutlich O‘Brien bleiben!

888 Poker Werbung in England verboten

Einem der am schnellsten wachsenden Pokerräume wurde kürzlich ein Werbespot im Vereinigten Königreich von der Advertising Standards Authority (ASA) verboten. Der Spot bewirbt 888 Pokers PokerCam Tables, an denen man, mithilfe von Webcams seine Gegner sehen kann. Die Werbung zeigt einen Spieler, der das Glück hat, einen Gegner gegenüberzustehen, die in einem Bikini an einem Pool sitzt. Eine Stimme aus dem Off sagt: „Du weißt nie, wen du an einem PokerCam Tisch treffen wirst.“

Hier der Werbespot.

Es ist ziemlich prüde von den Briten diesen Spot zu verbieten. Schließlich wirkt er doch recht zahm. Wenn die den schon verbieten, dann nicht wegen der sexuellen Anspielungen, sondern weil er irreführend ist, ich hab nie was anderes als hässliche Europäer an einem PokerCam Tisch gesehen!

Muttergesellschaft der Epic Poker League ist insolvent

Federated Sports + Gaming, die Muttergesellschaft der Epic Poker League, gab auf ihrer Webseite bekannt, dass sie insolvent sind.

Die stark beworbene, invite-only Pokerliga ist derzeit in ihrer ersten Saison. Die Epic Poker League wurde von Annie Duke in der Hoffnung geründet, die “PGA des Pokerns” zu werden. Spieler können daran teilnehmen, wenn sie in großen Internationalen Turnieren gut abschneiden.

Drei Events fanden in der ersten Saison der Epic Poker League statt. Der vierte Event sowie der 1 Millionen US$ Freeroll am Ende der Saison sollten eigentlich vor Wochen stattfinden, wurden aber angeblich wegen Beschwerden von Spieler wegen des Termins verschoben. Der Ligabeauftragte Jeffrey Pollack sagte in einem Statement: “Es ist unsere Intention die Erste Saison der Epic Poker League wie geplant zu beenden. Jedoch wissen wir noch nicht, wann Event 4 und der Season One Championship stattfinden werden.”

Im August haben wir in einem Blogpost darüber geschrieben, warum wir glauben, dass die EPL scheitern wird. Diese geschah dann aber doch früher als wir erwartet hatten. Solange wir eine Strähne haben, hier noch eine Vorhersage: der 1 Millionen US$ Freeroll für EPL-Mitglieder … wird vermutlich nicht stattfinden.

Matt Glantz: Mach weiter, dein Full Tilt Geld ist weg

High-stakes Poker Profi Matt Glantz nutzte kürzlich seinen Blog, um ein paar Informationen über Full Tilt zu teilen. In dem Blog gibt es auch Details zu Konversationen, die er mit “einer Anzahl von FTP Anteilseignern” geführt hat. Nach Angaben von Gantz glauben „die meisten der Insider nicht, dass [der Deal zwischen Full Tilt und Groupe Bernard Tapie (GBT)] er durchgehen wird.” Außerdem rät er Spielern mit Geld auf Full Tilt „so weiter zu machen, als wären die Gelder weg.“

Obwohl Glantz zugibt, sein Blogbeitrag wäre aus verschiedenen Konversationen mit Full Tilt Mitgliedern zusammengeschustert, ist dies das nächste an einer Nachricht von Full Tilt der letzten Monate. Die Firma blieb fast völlig still, seit das US-Justizministerium die Firma ein „Schneeballsystem“ genannt hat. Glanz Meinung nach, kommt die Stille hier von:

The common theme is anyone making a public statement from the inside will be “at risk” in being blamed for the Tapie deal falling apart. This is why nobody is speaking publicly. Let me clarify: It is not because they are worried about the deal falling apart. It is because they are worried that if they say anything they will eventually be blamed for the deal falling apart. Even though most of the insiders seem to conclude that there is almost no chance of this deal going through at this point, they don’t want any perception that their words caused the deal to fail.

Glantz sagte, er glaube aufgrund der Konversationen mit Full Tilt Insidern, „es ist unvermeidlich, dass der Deal mit Tapie platzt“. Er gab ein Beispiel wie Spieler ein Teil ihres Geldes zurück bekommen könnten, „Ich erwarte, dass die Firma geschlossen wird, und die US-Regierung wird dann vermutlich die Gelder unter ihrer Kontrolle verwalten. Eine glaubwürdige Annahme wäre, dass Spieler dann zwischen 20 und 40 % ihres Geldes irgendwann bekommen.“ Doch Glantz spekulierte weite, „es besteht die Möglichkeit, dass die USA die Situation nicht wie eine Pokerseite behandelt, sondern bei ihrer ursprünglichen Meinung bleibt und es als Schneeballsystem ansieht. In diesem Fall wäre es egal, wieviel man dort auf dem Konto hatte. Man würde nur die Einzahlungen zurück bekommen. Alles gewonnene Geld wäre dann nach Ansicht der Regierung ein künstlicher Profit.“

Letztlich gab Glantz den Spielern noch einen Rat: „Macht Weiter als wäre das Geld weg. Wenn ihr aus dem FTP-Debakel irgendwann Geld zurück bekommt, seht es als gefundenes Geld an.“

Nevada Gaming Control Board entscheidet gegen die EPL im Fall eines Sexualstraftäters

Letzten Frühling gewann Michael DiVita einen $20,000 Seat zu einem Epic Poker League (EPL) Main Event druch einen $1,500 Pro/Am Satelliten. Bevor er an dem Turnier teilnehmen konnte, wurde DiVita von dem EPL Standards and Committee Chairman Stephen Martin informiert, dass er am Main Event nicht teilnehmen könne, aufgrund einer vorherigen Verurteilung als Sexualstraftäter. DiVita lehnte zunächst einen Deal ab und sagte, er wolle spielen. Aber laut seinen Angaben wurde ihm gesagt, man würde ihn auf eine sehr demütigende und öffentliche Art und Weise davon abhalten. Dann verlangte er, die 20.000 US$ für den Platz im Turnier, aber die EPL lehnte ab, und gab ihm nur die 1.500 US$ für den Satelite zurück. DiVita behauptet, die Security vom Palms Casino wurde dazu genutzt, ihn einzuschüchtern, um dem Deal zuzustimmen.

DiVita reichte im Nachhinein eine Beschwerde beim Nevada Gaming Control Board (NGCB) ein. Das Team von QuadJacks.com konnte ein Memo der NGCB an George Maloof, Präsident des Palms Casino Resort, welches die EPL ausrichtet, vom 12. Januar dieses Jahres in die Finger bekommen. In dem Memo entscheidet die NGCB, dass die EPL DiVita zu unrecht ausgeschlossen hat, und ordnet an, dass das Palms Casino ihm 18.500 US$ als Ausgleich für seinen Platz im Turnier bezahlt.

Dies scheint ein passendes Ergebnis für diesen Streit zu sein. Wenn die EPL und/oder das Palms Casino ein Problem damit hat, einen Sexualstraftäter in ihrem Turnier spielen zu lassen, hätten sie ihn von der Registrierung oder vom Betreten des Casinos abhalten sollen. Nachdem er den Platz für den Main Event gewonnen hatte, hätte man ihm die 20.000 US$ auszahlen sollen für seinen Platz im Turnier. Durch die falsche Handhabe erlaubten es die EPL und das Palms, einen Kinderschänder als Opfer dastehen zu lassen.

Erzählen Sie uns, wie Sie sich wirklich fühlen, Herr Negreanu

In seinem neusten Blogeintrag auf FullContactPoker.com, hielt sich Daniel Negreanu nicht zurück im Bezug auf seine Gedanken über das Trio, welches größtenteils für den Untergang von Full Tilt Poker verantwortlich war. Sein Ziel war es einige Dinge richtigzustellen, da er der Meinung war, Poker Player UK hätte ihn in einem Interview falsch dargestellt. Eine Sache, die das Magazin seiner Meinung nach getan hätte, wäre seine Meinung über die Full Tilt Bosser herunterzuspielen. Negreanu stellte dies klar, indem er sagte:

Sie haben meine Kommentare über Ray Bitar, Howard Lederer und Chris Ferguson gekürzt, aber sie haben definitiv den Kern meines Zorns drin behalten. Ich bin von ihnen und der Art wie sie das Spiel mit ihren ekelhaften Entscheidungen beschmutzt haben angewidert. Ray ist ein Hanswurst, Howard ist arrogant, herablassend und inkompetent, und Chris ist ein Lügner und hat die Wärme einer Zuckererbse. Sie waren nie meine Freunde, sie waren mir immer egal. Ich habe ihnen nie für eine Sekunde vertraut, und meine „read“ war immer, dass die nicht meine Art von Menschen waren. Warum sind sie anders als der Rest der Gruppe? Sie waren im Vorstand, trafen die Entscheidungen, und setzten Millionen von Dollar von Spielern aufs Spiel, welches immer noch nicht aufgetaucht ist. Ihr seid scheiße. Ich hoffe keines eurer Gesichter je wieder bei der WSOP zu sehen, und ich hoffe ihr lebt mit der Scham den ihr verdient für den Rest eures Lebens. Eure eigene, private Hölle. Ihr verdient all den Zorn, den ihr von der Pokerwelt erfahren habt, und viel mehr. Ihr seit Abschaum und jeder von euch verdient ein paar Schläge mit einem Baseballschläger in die Leistengegend, Old-School Vegas Style.

Klassische Negreanu Schockwirkung. Aber es ist schwierig jemanden der so beachtet wird wie ihn, nicht dafür zu schätzen, seine Meinung über die Full Tilt Verbrecher zu äußern. Er hat recht: Sie sind scheiße.

Wo wir gerade bei diesen Typen sind … schulden die nicht noch einigen Leuten Geld? In unserer Weekly Shuffle Kolumne diesen Sonntag beleuchten wir das Drama hinter den Anstrengungen Full Tilts ihre Vermögenswerte an Groupe Bernard Tapie zu verkaufen, um die Schulden bei ihren Kunden weltweit zu begleichen.

Pokerklasse wird am MIT angeboten

Poker Profi Will Ma wird einen drei-wöchigen Kurs mit dem Titel „Wie man beim Texas Hold‘em Poker gewinnt“ am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) halten. Um zu bestehen, muss ein Student 10 Punkte bei Spielgeld-Online-Tunieren bekommen. In den Dias für die erste Vorlesung gibt Ma an, dass er nicht will, dass jemand durchfällt und jeder der keine 10 Punkte bekommt, einen Bericht einreichen sollte, in dem er erklärt, dass er „versucht hat, viele Turniere zu spielen aber Pech hatte“, um doch durchzukommen.

Der Kurs besteht aus 8 jewils 90-minütigen Vorlesungen. Die Themen, die behandelt werden sind unter anderem Pokermythen, preflop ranges, bet sizing, implied odds, Varianz und Risikomanagement. Alle Dias werden auf der Homepage des Kurses zu finden sein. Zusätzlich dazu wird Ma die Vorlesungen auf YouTube posten. Ein Video der ersten Vorlesung ist bereits verfügbar.

Mike ‚timex‘ McDonald wird nächste Woche Gastredner sein. Die besten Spieler des Kurses werden Preise wie Privatcoaching von McDonald, Cole South, Tom Marchese und anderen sowie Pokerstrategiebücher bekommen.

In einem Interview mit CardRunners gab Ma an, dass die Studenten nach seinem Kurs in der Lage sein sollten $3 SNGs und $.05-$.10 No-limit Cash Games zu schlagen.

Black Friday Angeklagter plädiert auf schuldig

Das US-Justizministerium konnte sich eine Verurteilung bei den 11 Black Friday Anklagen sichern. Ira Rubin, der als „payment processor“ für PokerStars und Full Tilt Poker arbeitete, plädierte auf schuldig bei 9 Fällen von Verschwörung beim US District Court in Manhattan.

Rubin wurde am 15. April verhaftet, als sein Flugzeug von Costa Rica in Guatemala stoppte. Er charterte die Maschine an diesem Tag, um nach Thailand zu fliegen. Sein Plan war es, in Guatemala zwischenzulanden, um sich einen gefälschten Pass zu besorgen.

Rubin könnte bis zu 80 Jahre im Gefängnis verbringen, bei dieser Anklage, allerdings dürfte sein Schuldeingeständnis dafür sorgen, dass er nur zwischen 18 und 24 Monaten bekommt. Zusätzlich dazu könnte ihm die bereits im Gefängnis verbrachte Zeit angerechnet werden, da ihm eine Kaution versagt blieb. Er könnte innerhalb eines Jahres wieder auf freien Füßen sein.

Dies ist die zweite Verurteilung des DOJ im Black Friday Fall. Absolute Poker Mitbegründer Brent Beckley bekannte sich letzten Monat einem Fall von Verschwörung für schuldig. Vor seinem Schuldgeständnis hatte Beckley 30 Jahre Gefängnis zu erwarten. Er bekommt jetzt vermutlich nur eineinhalb Jahre.





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