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Poker-Geschichte:
1. Der Ursprung von Poker
2. Poker im Internet

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Poker im Internet
POKER-GESCHICHTE

Während Poker schon seit über 200 Jahren gespielt wird ist die online Version des Spiels ein eher jüngeres Phänomen. Online-Poker ist den letzten Jahren geboomt und es hat Poker für immer verändert.

Andere Typen von Online-Glücksspielseiten sind schon lange vor den Online-Pokerräumen im Internet gestartet. Online-Sportwetten sind in den 90ern aus dem Boden gesprossen. Auch gab es die ersten Online-Casinos in den 90ern. Zum Beispiel hat Microgaming, ein großer Online-Casino-Software Anbieter, 1994 das erst funktionsfähige Online-Casino entwickelt.1


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Es hat dann schließlich bis 1998 gedauert bis der erste Online-Pokerraum im Internet war. Planet Poker, mittlerweile ein relativ kleiner Pokerraum ist, konnte nur für kurze Zeit seine Monopolstellung als einziger Online-Pokerraum genießen. Während Planet Poker zwar von vielen anderen Pokerräumen "überholt" wurde, blieb doch die Rakestruktur von 5% und bis zu maximal $3, die sie am Anfang gesetzt hatten bestehen und wurde von allen anderen Pokerräumen übernommen. Die Pokerindustrie hat sich zwar drastisch verändert, aber die Rakestruktur blieb relativ konstant.

Nach Planet Pokers Eröffnung kamen auch viele andere Pokerräume bald an den Markt. Paradise Poker, eingeführt 1999, wurden bald zum neuen Marktführer. Während dieser Anfangsphase des Online-Pokers ereignete sich der berüchtigte Poker Spot Vorfall. Poker Spot war ein Online-Pokerraum von dem berühmten und erfolgreichen Pokerspieler Dutch Boyd.

Poker Spot ging im Mai 2000 an den Markt. Im September 2000 waren sie der erste Online-Pokerraum der Turniere anbot. Aber bald sollte Poker Spot von Ärger geplagt werden. Laut Dutch Boyd, konnte Poker Spot nicht die Einzahlungen der Spieler von Kreditkarten-Firmen einsammeln. Schließlich führte das dazu, dass all das Geld mit die Spieler spielten nicht im System war und Poker Spot nicht die Gewinne der Spieler auszahlen konnte. Daraufhin ging die Firma zu Grunde2

Ein Vorfall, wie der von Poker Spot, kam seit dem nicht wieder bei irgendeiner der großen Pokerseiten vor. Grund dafür ist wohl hauptsächlich das Aufkommen von e-cash, elektronischem Bargeld. In dieser Branche hat sich vor allem die Firma Neteller hervorgetan, die vor allem im Online-Poker Bereich stark vertreten ist. Neteller ist für den Nutzer und die Online-Pokerräume von Vorteil. Der Nutzer kann mit Neteller schnell und sicher Geld auf Konten von Pokerräumen ein- und auszahlen, ohne eine Kreditkarte oder Banküberweisungen nutzen zu müssen. Die Online-Pokerräume mögen Neteller, weil so die Chancen zum Betrügen niedriger sind und die Gebühren relativ gering sind.

Erst 2001 kamen Party Poker und Poker Stars, heute die zwei dominantesten Pokerräume online, an den Markt. Poker Stars wurde schnell für seine Turniere berühmt und Party Poker sorgt für Furore in der Industrie.

Poker gewann immer mehr an Popularität und die Industrie wuchs kontinuierlich. Paradise Poker konnte seine Marktführerschaft bis 2003 halten, bis Party Poker begann Werbung im Fernsehen zu schalten. Party Pokers Marketingkampagne währende der World Poker Tour und die Einführung von "Party Poker Million" waren zwei sehr wichtige und erfolgreiche Marketingentscheidungen. Schnell wurde Party Poker zum neuen Online-Poker Marktführer und zurzeit repräsentiert ihr Netzwerk grob 50% des gesamten Online-Poker Marktes.3

Während Party Poker Millionen für Marketingkampagnen ausgaben, brachten die $40 Buy-in eines Mannes die gesamte Pokerindustrie ins Rampenlicht. Chris Moneymakers Aschenputtel-Geschichte vom World Series of Poker Sieg war die Art von Werbung, von der die ganz Pokerindustrie nur träumen konnte und profitieren sollte.

Moneymaker qualifizierte sich für die World Series of Poker durch ein Poker Stars Satellite-Turnier, das ihn gerade mal $40 kostete. Bei der World Series of Poker schaffte er es dann 839 Teilnehmer (damals die höchste Teilnehmerzahl aller Zeiten) aus dem Rennen zu schlagen und sich gegen ein paar der besten Pokerspieler der Welt durch zu setzen. Moneymakers Turniersieg bei der World Series of Poker brachte ihm $2.5 Millionen ein, was nicht schlecht ist, wenn man bedenkt, dass es sein erstes live Turnier war.

Das aber wahrscheinlich außergewöhnlichste Ereignis 2003 war wohl der Start der Poker Informationswebsite www.PokerTips.org.

Online-Poker explodierte dann im Jahr 2004. Die steigende Popularität von Poker und der "Moneymaker-Effekt" führten dazu, dass noch mehr Menschen online an virtuellen Pokertischen spielten und sich die Einnahmen in der Pokerindustrie mehr als verdreifachten.4 Zusätzlich kamen neue Online-Pokerräume wie Full Tilt Poker und Noble Poker an den Markt.

Mittlerweile gehören die großen Online-Pokerräume zu, an der Börse öffentlich gehandelten, Unternehmen. Paradise Poker wurde von Sportingbet, einer am Aktienmarkt gehandelten Firma, im Oktober 2004 für $297.5 Millionen gekauft. Die Firmen, denen die Online-Pokerräume Party Poker und Empire Poker gehören, sind mittlerweile auch an die Börse gegangen.

Auch rechtlich beginnt so langsam sich einiges zu tun. In England wurde vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, dass die Lizenzierung von Glücksspiel-Unternehmen reguliert. Ob die Online-Pokerräume jetzt England zu ihrer neuen Heimat machen und Gibraltar oder die Kahnawake Mohawk Stämme verlassen werden, gilt abzuwarten.

Fußnoten:

1. http://www.microgaming.com/corp_whoweare.php
2. http://www.rakefree.com/faq10.htm
3. Egaming Review Magazine. "After the Party's Over." March 17, 2005. http://www.egrmagazine.com/
4. Cook, Steve. "Punters warm to online poker." The Register. January 12, 2005. http://www.theregister.co.uk/2005/01/12/online_poker/
 


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