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Poker ist unter Beschuss in Frankreich

Recht, 2006-12-26, by 2muchMONEY

Verfasst von: Kaishaku

Das Gesetz zur Vorbeugung von Verbrechen welches von Nicolas Sarkozy eingereicht wurde, und über welches am 5. Dezember 2006 abgestimmt wurde, muss erst noch vom französischen Senat bestätigt werden bevor es in Kraft tritt. Allerdings hat sich die französische Pokerwelt bereits verändert.

Die Gesetzesvorlage, die nach den Unruhen 2005 verfasst wurde, zielt auf "die neuen Gesichter des Verbrechens in Frankreich" ab. Die Gesetzesvorlage ist weitreichend und enthält z.B. Passagen über die Zensur von gewalttätigen Videospielen sowie zwei Zusätze über Onlineglückspiel.

Der Zusatz n°254 ähnelt dem Unlawful Internet Gambling Enforcement Act, welcher in der USA dieses Jahr verabschiedet wurde. Dieser Zusatz würde es allen französischen Banken verbieten Geld an Online Glücksspiel Anbieter zu überweisen die gegen französisches Recht verstoßen.

Es ist wichtig zu erwähnen das Neteller von diesem Gesetz nicht betroffen ist. Mehr als 95% aller Überweisungen an Online Casinos werden per Kreditkarte getätigt, daher ist es unwahrscheinlich das Neteller zum Ziel werden wird.

Der Zusatz n°255 Zielt auf die Internet Provider ab. Wenn ein Surfer auf eine Online Glücksspielseite geht, so werden Provider wie Francetelecom, Free und Alice ihren Kunden anzeigen müssen, dass sie gegen französisches Recht verstoßen. Die Internet Provider werden ihren Kunden auch mitteilen müssen was für Strafen sie riskieren wenn sie an Online Glückspielen teilnehmen.

Zwei weitere Zusätze wurden zwar vorgestellt, wurden jedoch vorläufig verworfen. In diesen Zusätzen waren härtere Strafen für illegales Spielen vorgesehen. Der Europäische Gerichtshof hat über diesen Fall zu entscheiden.

Es ist kein Zufall, dass diese Gesetzesvorlage jetzt vorgelegt wurde. Viele französische Casino sowie andere Europäische Glückspielanbieter haben die Europäische Kommission gebeten Stellung zu dem Monopol im Glückspielmarkt des La Française Des Jeux zu nehmen. Die Gesetzesvorlage ist eine nette Antwort an jene in Europa die das Monopol der französischen Regierung Herausfordern wollen.

Der zweite Teil der Anti-Poker Kampagne wird gerade ausgeführt. Das "Renseignements Généraux" (das französische FBI) ist in der Offensive. Am 7. Dezember überraschten sie einen Bridge Klub in Toulouse, in dem ein illegales Pokerspiel stattfand. Es wurde niemand verhaftet allerdings ist es ein gutes Beispiel für die Einschüchterungstaktik die das RG benutzt um Pokerspieler ein zu schüchtern. Das RG setzt die Veranstalter von Pokerspielen unter Druck. Selbst ein Pokerspiel für das Thelethon (eine 48stündige Fernsehsendung welche Geld für Medizinische Forschung sammelt) wurde abgesagt. "Der karitative Intention ändert nichts an der Sache" sagte das RG.

Ein Veranstalter eines Home Games welcher von der RG besucht wurde sagte: "Der Druck wird stärker. Es waren 20 Spieler bei mir zu Hause. Die Einsätze waren 10€ plus 2€ um etwas Orangensaft zu kaufen. Nichts Großes. Aber offensichtlich wollen sie groß aufräumen." Wenn wir der RG glauben schenken können, ist dies nur der Anfang bevor eine groß angelegte Offensive gegen Online Poker beginnt.

Das RG hat seinen Angriff bereits gestartet indem sie sich eines Symbols angenommen haben. Patrick Bruel, französischer Sänger, Schauspieler, Gewinner eines WSOP bracelets, Kommentator der WPT in Frankreich und Ikone des Pokerns in Frankreich wurde Kürzlich von der RG über seine Beziehungen zu Winamax und WAM Poker befragt. Es wurde keine Anzeige erstattet. Hier war es, wie im Bwin Fall, Werbung welche die Untersuchungen auslöste. Genauso wie die BWin Werbung aus den Fußballstadien verbannt wurde, wurde Bruel angewiesen seine Werbeaufträge für Winamax mit weniger Professionalität zu tun.

Es bleibt ab zu Warten wer die Ziele sein werden. Die Spieler? Die Internet Provider? Die Firmen? Die CEOs wie im Fall Bwin? Des weiteren werden wir auf die Entscheidung der Europäischen Kommission warten müssen bevor wir uns verrückt machen, unsere Taschen Packen und uns ein Ticket nach Malta besorgen...oder Italien, wo man übrigens nach einer Problembehafteten Zeit, ähnlich der aktuellen in Frankreich, entschieden hat online Glücksspiel zu regulieren. In Italien hat man entschieden Online Glücksspiel zu legalisieren nachdem man...Steuern dafür verlangt, natürlich!!! Das Beispiel Italien könnte eine Inspiration für die Europäische Kommission sein.

Zum Schluss, noch eine Anekdote die zeigt, dass die guten alten Vorurteile gegen das Pokern nicht tot zu kriegen sind in Frankreich. Im Landesweiten Radio RMC, in der Sendung 'Les Grandes Gueules' sagte Anna Salabi, eine Anwältin, über Poker: "Es ist ein kapitalistisches und frauenfeindliches Spiel. Frauen werden im Poker nicht akzeptiert. Da gibt es dieses ganze Image: du spielst Poker, du vögelst eine Nutte, du trinkst Schnaps. Ich weiß ja nicht. Ich mag es nicht..."

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