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Party Gaming in Verhandlungen mit DOJ
Wirtschaft, 2007-06-19, by BBBasti
Party Gaming, das Unternehmen zu dem Party Poker gehört, verhandelt zurzeit mit dem United States Department of Justice (DOJ), weil sie früher einmal amerikanische Kunden akzeptierten. Sie versuchen zurzeit eine Abfindungssumme zu verhandeln, um im Gegenstück dazu versichert zu bekommen, dass Party Gaming in den USA nicht vom DOJ rechtlich verfolgt wird.
Online-Glücksspiel war schon immer eine rechtliche Grauzone in den USA. Bevor der UIGEA verabschiedet wurde war Party Poker der größte Online-Pokerraum für Amerikaner. Als der UIGEA in Kraft trat, hat der Pokerraum sofort seine Pforten für US-Spieler geschlossen, da sich das rechtliche Risiko erhöht hatte. Während dies zwar neun Monate her ist, so kann Party Gaming rein theoretisch immer noch rechtlich verfolgt werden, da sie früher einmal US-Spieler akzeptierten.
Ein Grund wieso Party Gaming daran interessiert ist seine Vergangenheit zu glätten ist, dass so der Weg frei wäre für eine Akquisition. Zurzeit wären nur wenige große Unternehmen daran interessiert Party Gaming zu akquirieren, da die rechtliche Lage des Unternehmens in den USA auf Grund der Vergangenheit noch unklar ist.
Es wird darüber spekuliert, dass ein großer US-Casinobetreiber oder eine große Internet-Firma daran interessiert sein könnte Party Gaming zu akquirieren, wenn man sich mit dem DOJ einigen könne. Wenn dies passieren würde, dann könnte es sein, dass der Druck auf eine Regulierung von Internet-Glücksspielen in den USA verstärkt wird.
Eine ähnliche Situation gab es bereits bei Sporting News, einem amerikanischem Medienunternehmen, welches verschieden Sportmagazine veröffentlichte. Anfang 2000 begann das Unternehmen damit Werbung von Online-Sportwettenanbietern zu akzeptieren. Juni 2003 bekam das Unternehmen, zusammen mit anderen Unternehmen die auch Werbung von Online-Sportwettenanbietern akzeptierten, ein Schreiben vom DOJ, in welchem das DOJ darauf hinwies, dass sie keine Werbung von solchen Unternehmen tolerierten. Sporting News hat aber dennoch ganze 6 Monate weiterhin Werbung von solchen Unternehmen akzeptiert, bevor sie dann ihre Regelungen bezüglich Werbung von Online-Glücksspielanbietern änderten.
Im Januar 2006 wurde Sporting News verkauft. Um sich aber selbst für eine Akquisition attraktiver zu machen, hat Sporting News im Vorfeld ein Deal mit dem DOJ ausgehandelt, um sich rechtlich abzusichern. Die zwei Parteien konnten sich auf eine Summe von insgesamt $7,2 Millionen einigen. $3,2 Millionen wurden für die "Erziehung" der Amerikaner in Sachen Online-Glücksspiel verwendet und $4 Millionen gingen direkt an das DOJ. Wie viel Party Gaming zahlen muss um sich rechtlich abzusichern ist unklar, wenn es überhaupt klappt sich zu einigen.
Online-Glücksspiel war schon immer eine rechtliche Grauzone in den USA. Bevor der UIGEA verabschiedet wurde war Party Poker der größte Online-Pokerraum für Amerikaner. Als der UIGEA in Kraft trat, hat der Pokerraum sofort seine Pforten für US-Spieler geschlossen, da sich das rechtliche Risiko erhöht hatte. Während dies zwar neun Monate her ist, so kann Party Gaming rein theoretisch immer noch rechtlich verfolgt werden, da sie früher einmal US-Spieler akzeptierten.
Ein Grund wieso Party Gaming daran interessiert ist seine Vergangenheit zu glätten ist, dass so der Weg frei wäre für eine Akquisition. Zurzeit wären nur wenige große Unternehmen daran interessiert Party Gaming zu akquirieren, da die rechtliche Lage des Unternehmens in den USA auf Grund der Vergangenheit noch unklar ist.
Es wird darüber spekuliert, dass ein großer US-Casinobetreiber oder eine große Internet-Firma daran interessiert sein könnte Party Gaming zu akquirieren, wenn man sich mit dem DOJ einigen könne. Wenn dies passieren würde, dann könnte es sein, dass der Druck auf eine Regulierung von Internet-Glücksspielen in den USA verstärkt wird.
Eine ähnliche Situation gab es bereits bei Sporting News, einem amerikanischem Medienunternehmen, welches verschieden Sportmagazine veröffentlichte. Anfang 2000 begann das Unternehmen damit Werbung von Online-Sportwettenanbietern zu akzeptieren. Juni 2003 bekam das Unternehmen, zusammen mit anderen Unternehmen die auch Werbung von Online-Sportwettenanbietern akzeptierten, ein Schreiben vom DOJ, in welchem das DOJ darauf hinwies, dass sie keine Werbung von solchen Unternehmen tolerierten. Sporting News hat aber dennoch ganze 6 Monate weiterhin Werbung von solchen Unternehmen akzeptiert, bevor sie dann ihre Regelungen bezüglich Werbung von Online-Glücksspielanbietern änderten.
Im Januar 2006 wurde Sporting News verkauft. Um sich aber selbst für eine Akquisition attraktiver zu machen, hat Sporting News im Vorfeld ein Deal mit dem DOJ ausgehandelt, um sich rechtlich abzusichern. Die zwei Parteien konnten sich auf eine Summe von insgesamt $7,2 Millionen einigen. $3,2 Millionen wurden für die "Erziehung" der Amerikaner in Sachen Online-Glücksspiel verwendet und $4 Millionen gingen direkt an das DOJ. Wie viel Party Gaming zahlen muss um sich rechtlich abzusichern ist unklar, wenn es überhaupt klappt sich zu einigen.
Party Poker does not accept real-money players from the United States.
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