PokerTips.org - Poker Strategien - Turnier Varianten
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Limit Hold'em:
1. Longhand Limit
2. Shorthand Limit
3. Erweiterte Shorthand

No-Limit Hold'em:
1. Einführung in NL
2. Erweitertes NL
3. Wer ausbezahlt wird
4. Chipstapel
5. Double Hold'em

Omaha:
1. Einführung in Omaha
2. Low Limit Omaha
3. Einführung in PLO
4. Omaha Hi/Lo

Turniere:
1. Turnier Überblick
2. Single-Table NL
3. Erweiterte NL STTs
4. Multi-Table NL
5. Multi-Table Limit
6. Turnier Varianten
7. Knockout Turnier Strategien
8. Ante Up Turniere

Geld Management:
1. Limits wechseln
2. Wann man aufören sollte
3. Kurzfristig vs. Langfristig

Weitere:
1. Fortgeschrittene Anfängerfehler

Andere sprachen:



Turnier Varianten
POKER STRATEGIEN

Besten Plätze zum Turnier spielen
Raum Gesamtnote Bonus Code
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Pokerturniere werden normalerweise wie folgt gespielt: Alle Spieler beginnen mit einer festgelegten Anzahl an Chips. Mit der Zeit erhöhen sich die Blinds und die Spieler im Turnier werden immer weniger, bis zum Schluss nur noch einer übrig ist. Das Preisgeld wird an die topp 10% der Teilnehmer ausgezahlt, wobei der größte Teil des Geldes an die ersten Plätze geht. Die Turniere werden normalerweise nach dem Freezout Prinzip gespielt, d.h. sobald jemand keine Chips mehr hat ist er aus dem Turnier raus und kann sich nicht mehr einkaufen.

Während zwar viele Leute diese Turnierstruktur gerne spielen, gibt es auch viele andere Typen an Turnieren. Die meisten Turniere sind sich in dem gleich, dass alle Spieler die gleiche Anzahl an Chips zu Beginn bekommen und solange gespielt wird, bis nur noch ein Spieler übrig ist und alle Turnierchips hat. Manche Turniere sind aber etwas anders strukturiert, als die Freezout Struktur. Zum Beispiel erhöhen sich die Blinds schneller, Rebuys könnten eingeführt werden oder es gibt eine Winner-takes-all Struktur. Jede Variation der Turnierstruktur verändert auch die grundlegende Strategie für das Turnier. Folgend haben wir eine Liste der populärsten Turniervariationen aufgestellt und Tipps mitgegeben, wie man seine Strategie entsprechend anpassen muss.

Rebuy und Add-on Turniere

Diese ist eine sehr bekannte Turnierstruktur. Ein Rebuy erlaubt es einem Spieler sich wieder in das Turnier einzukaufen. Wenn ein Spieler all seine Chips verliert oder nur noch sehr wenige hat, dann kann er sich mit einem Rebuy wieder die ursprüngliche Anzahl an Startchips erkaufen.

Nehmen wir an, wir spielen ein $50+$5 Turnier. Alle Spieler starten mit 1.000 Chips. Wir fliegen nach der zweiten Hand aus dem Turnier raus, wollen aber noch weiter spielen. Bei einem Rebuy Turnier können wir jetzt noch mal 1.000 Chips für $50 kaufen und weiterspielen.


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Ein Rebuy Turnier erlaubt es einem in einer festgelegten Zeit Rebuys zu tätigen, bevor es dann zu einem Freezout Turnier wird. Wenn die Rebuy-Phase endet, bekommen die Spieler die Möglichkeit zum Add-on. Für einen festgelegten Preis, der meist dem Buy-in entspricht, können die Spieler, die noch im Turnier sind, eine bestimmte Anzahl an Chips kaufen. Die Anzahl der zusätzlichen Chips die man kaufen kann, hängt von dem jeweiligen Turnier ab. Meistens entspricht sie aber der Anzahl der Chips die man zu Beginn des Turniers bekommt.

Bei diesen Turnieren kann man zu Beginn etwas lockerer spielen. Da man in der Lage ist sich nochmals einzukaufen, muss man nicht so risiko-avers spielen. Man muss nicht auf potentiellen Erwartungswert verzichten, nur um im Turnier zu bleiben.

Wenn man aber rausfliegt, dann hängt die Entscheidung, ob man sich noch mal einkaufen soll, von den jeweiligen Umständen ab. Wie stark sind die anderen Spieler im Turnier? Verdient man mehr, wenn man das Turnier weiterspielt, oder gibt es ein profitableres Ring Game?

Wenn die Rebuy-Phase vorbei ist und man die Möglichkeit zum Add-on hat, dann sollte man fast immer den Add-on nutzen. Das meiste Geld in einem Turnier geht nur an die topp Plätze, deshalb ist es so wichtig seinen Chipstapel aufzubauen (egal ob durch spielen oder dem Add-on).

Man sollte also allgemein die Add-on Option nutzen, aber es gibt auch Gründe wieso man es nicht sollte. Der Hauptgrund ist, wenn ein Spieler nicht gut genug für ein Turnier ist. Wenn ein Spieler in einem Rebuy Turnier einen negativen Erwartungswert hat, werden ihm die weiteren Chips auch nicht helfen. Solch ein Spieler sollte Rebuy Turniere allgemein nicht spielen.

Turbo Turniere

Bei Turbo oder Speed Turnieren steigen die Blinds sehr schnell an. Oftmals erhöhen sich die Blinds alle 5 Minuten. Es gibt sogar Turbo Turniere bei den die Blinds alle zwei Minuten ansteigen.

Bei dieser Art von Turnieren spielt der Faktor Glück eine größere Rolle. Es gibt nur sehr wenig Spiel vor dem Flop, da die Spieler meistens durch die Höhe der Blinds dazu gezwungen werden all-in zu gehen oder zu folden. Bei dieser Art von Turnier ist Aggression wichtig. Die Blind fressen schnell die Chips auf, wenn man zu passiv spielt. Man muss einfach versuchen oft die Blinds zu klauen und darauf hoffen, dass man Glück hat.

Satelliten Turniere

Bei Satelliten Turnieren gewinnt man statt Geldpreisen einen Sitz in einem anderen Turnier mit einem höheren Buy-in. Am bekanntesten sind die World Series of Poker Satelliten Turniere.

Es gibt verschiedene Typen von Satelliten Turniere. Die meisten erfordern allgemein am Anfang eine aggressive Strategie und gegen Ende eine mehr selektiv-aggressive Strategie. Grund dafür ist, dass es im Verhältnis zu der Anzahl der Teilnehmer nur relativ wenige Preise gibt. Da aber der Sieger des Turniers denselben Preis gewinnt wie der letzte Spieler der noch einen Preis gewinnt, muss man auch nicht zu aggressiv beim Chips akkumulieren sein.

Einen vollständigen Strategieartikel für Satelliten Turniere findet ihr in unserem WSOP Satelliten Turnier Strategieartikel.

Steps Turniere

Steps Turnier oder Stufen Turniere kommen ursprünglich aus der Party Poker Werkstatt. Ein Stufen Turnier besteht aus einer Reihe von Single-Table Satelliten Turnieren mit ansteigenden Buy-ins, bei denen man dann in der letzten Stufe das akkumulierte Preisgeld gewinnen kann.

Ein Steps Turnier besteht meistens aus fünf Stufen. Die Gewinner der ersten Stufe gewinnen einen Sitz für das Turnier der zweiten Stufe, in welchem sie dann einen Sitz für das Turnier der dritten Stufe gewinnen können und so weiter. Ein Spieler kann sich in jeder Stufe einkaufen (das Buy-in der letzten Stufe ist sehr viel höher als das Buy-in der ersten Stufe). Man gewinnt aber nur Geld, wenn man ein Turnier der letzten Stufe spielt und gewinnt.

Auf was man bei diesen Steps Turnieren als erstes achten muss, ist die Preisstruktur. Oftmals sind die Pokerräume clever und extrahieren viel zu viel Gebühren durch die Steps Turniere. Die Pokerräume kreieren eine Preisstruktur die dazu führt, dass die Spieler immer wieder die gleichen Steps Turniere spielen und dazu gezwungen werden mehr Gebühren zu zahlen. Der Nachrichtenartikel "Stufe hoch, Stufe runter" illustriert, wie die Preisstruktur von Party Pokers "Step Higher" und "Mini Steps" Turnieren zu einer sehr hohen Turniergebühr führen.

Um zu verhindern, dass man zu viel Rake bezahlt, muss man darauf achten, dass man Steps Turniere spielt bei denen entweder: 1) man einen Sitz zu einem höheren Steps Turnier gewinnt oder 2) ein Spieler eliminiert wird. Wenn ein Großteil der Preise Sitze zu niedrigeren oder gleichen Steps Turnieren sind, dann zahlt man am Ende sehr viel Rake bis man oben ankommt.

Ansonsten ist die Strategie für Steps Turniere so ähnlich wie die Strategie für Single-Table und Satelliten Turniere. Wenn 30% der Spieler eine Stufe weiterkommen, dann ist die beste Strategie selektiv-aggressiv zu spielen. Das Ziel sollte es sein die Blinds zu stehlen und den Chipstapel überdurchschnittlich zu halten. Man muss nicht die meisten Chips haben um zu gewinnen. Man muss aber seinen Chipstapel relativ groß halten, damit einen die anderen nicht angreifen und versuchen raus zu schmeißen. Indem man regelmäßig die Blinds klaut erhält man sich einen überdurchschnittlich großen Stapel und wird weniger oft attackiert.

Sobald man die letzte Stufe erreicht hat sollte man die Standard Single-Table Turnier Strategie spielen. Abgesehen von den WSOP Steps Turnieren haben die meisten Steps Turniere eine typische Preisstruktur am Schluss. Der erste Platz bekommt einen sehr großen Anteil und die Plätze zwei, drei und vier bekommen einen anständigen Anteil.

Shootouts

Wie die Steps Turniere auch, bestehen die Shootouts aus einer Reihe von Single-Table Turnieren. Der Unterschied ist der, dass die Spieler niemals einen Sitz zu einer niedrigeren oder gleichen Stufe gewinnen. Man kommt entweder eine runde weiter oder man ist raus.

Weiterhin ist ein Shootout Turnier ein Event. Bei den Steps Turnieren kann man jede Stufe spielen, wann immer man will. Wenn man zum Beispiel die erste Stufe gewinnt, dann kann man die nächste Stufe sofort, am nächsten Tag oder zwei Wochen später spielen.

Shootouts haben eine andere Struktur. Manche vergeben nur einen Sitz für die nächste Runde, während man bei anderen mehrere Sitze vergeben werden. Was aber fast alle Shootouts gleich haben, ist die flache Auszahlungsstruktur am Endtisch. Es sind also keine Winner-takes-all Turniere, sondern das Preisgeld wird am Ende an die Gewinner weit verteilt.

Nehmen wir an, es nehmen 100 Spieler an einem Shootout Event teil und an einem Tisch sitzen jeweils zehn Spieler. Eine Art, wie dann das Turnier strukturiert sein kann, ist dass von jedem Tisch nur ein Spieler weiter kommt. Am Endtisch sitzt dann ein Gewinner von jedem Tisch und die spielen dann ein ganz normales Single-Table Turnier. Meistens ist die Auszahlungsstruktur so festgelegt, dass alle zehn Spieler einen Preis gewinnen, aber die topp zwei Plätze den größten Teil des Preisgeldes erhalten.

Ein Shootout Event könnte aber auch so strukturiert sein, dass jeweils drei Spieler eines Tisches weiterkommen. Dann würden in der ersten Runde 100 Spieler an zehn Tischen spielen, in der zweiten Runde dann nur noch 30 Spieler an drei Tischen und der Endtisch würde dann aus neun statt zehn Spielern bestehen. Ein Shootout Turnier kann auf unterschiedlichste Weise strukturiert sein.

Die Struktur eines Shootouts bestimmt auch die Strategie. Wenn jeweils nur ein Spieler pro Tisch weiterkommt, dann muss man sehr aggressiv spielen. Man muss oft Risiken eingehen und darauf hoffen, alle Chips zu gewinnen.

Wenn aber mehrere Spieler weiterkommen, dann kann man einen eher selektiv-aggressiven Ansatz wählen. Man sollte versuchen einen anständigen Chipstapel zu haben, damit einen die anderen weniger oft attackieren. Konfrontationen aus dem Wege zu gehen ist wichtig, denn man möchte in die nächste Runde kommen und dabei so wenig Risiko wie möglich eingehen. Nochmals, regelmäßig die Blinds zu stehlen ist eine gute Strategie, um seinen Chipstapel über dem Durchschnitt zu halten.

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Winner-takes-all Turniere

Viele Pokerturniere in den eigenen vier Wänden sind Winner-takes-all Single-Table Turniere. Wenn man den Rest des Artikels schon gelesen hat, dann kann man sich schon denken was für einen Ansatz ich für diese Art von Turnier empfehle: Aggressiv! Man muss alle Chips gewinnen, weshalb man jede +EV Situation ausnutzen muss die man bekommt und nicht darauf verzichten darf, nur um im Turnier zu bleiben. Nutze jeden Vorteil, mach Druck und hol dir die Chips. Den zweiten Platz zu belegen bringt einem genauso viel wie wenn man den letzten Platz belegt. Go for gold und attackier den Pott.

Nächster Artikel: Knockout Turnier Strategien
 


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