PokerTips.org - Poker Strategien - Wann sollte man rausgehen?
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Experten Konzepte:
1. Wann sollte man rausgehen?
2. Die letzte Runde
3. Hold'em Edge
4. Game Selection
5. Erwarteter Nutzen
6. Profi-Pokerspielers

Andere sprachen:



Wann sollte man rausgehen?
POKER STRATEGIEN

Anmerkung: Dieser Artikel bezieht sich ausschließlich auf Limit Hold’em

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Die meisten guten Spieler wissen wann sie preflop mitgehen und wann sie lieber rausgehen. Diese Entscheidung die man preflop trifft ist ausschlaggebend für das weitere Spiel und wird ausreichend in anderen Artikel unserer Seite erläutert (siehe Limit Longhand und Dynamische Bewertung). Preflop soll man einfach immer sehr gute Blätter spielen und mittelmäßige Blätter (kleine Pärchen und zusammenliegende Karten mit gleichem Symbol) sollte man nur in multi-way Potts spielen (bei drei Leuten eher nicht). Hohe Karten wie AJ und KT sollte man natürlich eher mit weniger Leuten im Pott spielen als in multi-way Potts. Und mit Müllkarten wie Q5 sollte man nie mitgehen!

Die oben, kurz beschriebenen preflop Entscheidung sind sehr wichtig, aber noch nicht alles! Nachdem Flop wird noch dreimal geboten und die Entscheidungen die man dann treffen muss sind auch wichtig! Natürlich helfen Theorien wie Pott Odds dabei die Entscheidung zu treffen, besonders wenn du noch eine Karte brauchst und nicht weißt ob du mit- oder rausgehen solltest. Aber was machst du, wenn du ein gemachtes Blatt hast, dir aber nicht sicher bist ob es das beste oder zweitbeste ist?

Beispiel: Du hast AJs auf der Hand und der Flop bringt QJ2. Preflop wurde erhöht und die Pott Odds sagen dir, dass du mitgehen solltest. Was machst du dann bei der Turn Karte? Dies hängt von deiner Einschätzung des Geschehens ab. Wenn jemand setzt, ein anderer erhöht und noch jemand mitgeht, dann kannst du dir sicher sein, dass deine zwei Buben nicht ausreichen. Was ist aber, wenn einer setzt und alle gehen raus? Was ist dann die richtige Entscheidung?

Kleine Fehler vs. Große Fehler

Bei Limit Hold’em macht der eigene Einsatz nur einen kleinen Teil des Potts aus (meistens). Das ermuntert Spieler zum mitgehen, weil sie sich „billig“ den Pott anschauen können. Dieser Aspekt von Limit Hold’em reizt besonders neue Spieler und Fische zum mitgehen an. Die meisten schlechten Spieler verlieren ihr Geld langfristig bei Limit Hold’em. Der Grund dafür ist, dass sie dauernd kleine Fehler begehen. Sie gehen mit, obwohl die Pott Odds es nicht erlauben oder sie eindeutig das schlechtere Blatt haben. Jedes mal, wenn man mitgeht obwohl man es nicht sollte, macht man einen kleinen Fehler!

Ein großer Fehler bei Limit Hold’em ist rauszugehen wenn man eigentlich mitgehen oder sogar erhöhen sollte! Ich meine damit nicht, das man rausgeht und dann später sieht das man hätte drin bleiben sollen. Ich meine damit zum Beispiel, das wenn man das beste Blatt am Ende des Spiels hat und rausgeht. Beispiel. Du hast AQo auf der Hand, hast preflop erhöht, drei Spieler gehen mit und der Flop bringt KQ2o. Alle checken, du setzt, einer erhöht, du und zwei andere gehen mit. Der Turn bringt eine 5. Der Spieler, der zuvor erhöht hat, setzt und die anderen gehen raus.

Zurzeit sind 18 SB (small bets = kleine Einsätze) im Pott; 8 preflop, 8 postflop und 2 postturn – denn 1 BB (big bet) ist gleich 2 SB. Was solltest du also tun? Wahrscheinlich bist du geschlagen. Wenn du Turn und River Karte mitgehst musst du 4 SB investieren. Nach der River Karte sind dann insgesamt 24 SB im Pott, d.h. du musst in einer von sechs solcher Situationen gewinnen um bis zur River Karte mitgehen zu rechtfertigen. Nehmen wir an, dass du fünf Outs hast (die du nicht hast wenn er KQ oder AK hat, aber wir nehmen es jetzt mal an), dann hast du eine 12 % Chance deine Karte zu bekommen. Das heißt, du hast eine 1/8 Chance zu gewinnen, wenn du deine Karte bekommst. In diesem Fall musst du dir nur zu 4 % (1/6 – 1/8) sicher sein, dass du ihn schlägst. In der Tat ist das sehr wenig!

Das bedeutet also das du mitgehen solltest auch wenn du wahrscheinlich verlieren wirst. Wie auch immer, die meisten schlechten Spieler würden in diesem Fall rausgehen, was Falsch ist wenn der andere Spieler geblufft oder auf eine Karte gehofft hat.

Also, wann sollte man rausgehen?

Im Grunde gibt es bei Limit Hold’em zwei wichtige Entscheidungen zu treffen. Die erst ist preflop, wenn du entscheidest ob du dein Blatt spielst oder nicht. Die zweite wichtige Entscheidung ist nach der Turn Karte. Die Entscheidung nach dem Flop ist nicht so wichtig, da man meistens nur einen SB zahlt oder zahlen muss. Diese Entscheidung kann man allein mit Hilfe der Pott Odds machen!

Die zweite wichtige Entscheidung ist nach der Turn Karte. Wenn du Turn mitgehst, dann solltest du auch River mitgehen, denn es wäre ein Desaster wenn du das Gewinnerblatt wegwirfst. Turn und River Karte mitgehen bedeutet 2 BB bzw. 4 SB zu zahlen. Nehmen wir an, dass preflop erhöht wurde und danach nur ein Einsatz gebracht werden musste, dann hast du nur 3 SB gezahlt um den Turn zu sehen. Wenn du dann rausgehst verlierst du nur die Hälfte des Geldes die du verlieren würdest, wenn du bis zum Showdown mitgehen würdest.


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Nach der River Karte rauszugehen ist der falsche Moment. Ausnahmen sind, wenn du deine Karte nicht bekommen hast (z.B. zu einem kleinen Flush) oder wenn soviel erhöht und gesetzt wird, dass du weißt, das du verloren hast!
 


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