PokerTips.org - Poker Flops, Teil II
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Poker Flops, Teil II

THE WEEKLY SHUFFLE, 2007-01-28, von TwoGun, Ozone

In unserem ersten Poker Flops Artikel, berichteten wir von drei Pokerideen, die vielversprechend erschienen, aber aus denen dann doch nichts wurde. Diese Woche fügen wir drei weitere Pokerideen zu den Poker Flops hinzu.

Party Poker Monster

Es wurde beworben auf Taxen, Werbeplakaten, im Fernsehen und Internet. "Es kommt" war alles was Party Poker der Welt über seine Monster Promotion verriet. Poker Enthusiasten mussten Wochen lang gespannt darauf warten, was für ein Monster auf sie zu kommt. Als die Spannung dann kaum noch zu steigern war, verriet Party Poker endlich die Details der Monster Promotion: Eine Reihe von Freerolls sollten innerhalb eines Zeitraums von zehn Monaten stattfinden und mit einem großen Finalturnier enden, welches ein garantiertes Preisgeld von mindestens $5.000.000 haben sollte. Innerhalb der zehn Monate sollten weitere $10.000.000 in den verschiedenen Freerolls verschenkt werden.

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Indem an jedem "Monster Jackpot" Tisch, von denen es bald mehr als reguläre Tische gab, ein extra Rake von $0,50 eingenommen wurde, wuchs das Preisgeld für das Finalturnier wie ein Netzwerk progressiver Spielautomaten Jackpot an. Der Trubel um die Monster Promotion hatte sich gelohnt. Denn bereits drei Wochen nach dem Start der Aktion ist das Preisgeld für das Finalturnier auf $7.000.000 angewachsen. Der Jackpot war auf dem besten Weg die $30.000.000 zu erreichen. Um das ganze ins Verhältnis zu setzen, das Preisgeld des wichtigsten Online-Turniers des Jahres, den World Championship of Online Poker, betrag letztes Jahr $6.275.000.

Nach Inkrafttreten des Unlawful Internet Gambling Enforcement Acts, müssen sich die Manager von Party Poker wie Joe Pesci Charakter in dem Film Casino gefühlt haben, klagend über den Fall vom König zum Bauer, "Es hätte alles so schön sein können!" Der Unlawful Gambling Enforcement Act führt dazu, dass die meisten großen Online-Pokerräume keine US-Spieler mehr akzeptierten.

Party Poker, als öffentlich gehandeltes Unternehmen, war gezwungen seine Türen für 75% ihrer Spielerbasis zu schließen. In einer Erklärung, nach Inkrafttreten des Gesetzes, gab Party Poker bekannt, dass die Struktur des PartyPoker.com Monster Turniers unhaltbar wäre, wenn sie die Türen ihren amerikanischen Kunden verschließen müssten. Die Spieler, die bereits einen Sitz für das Monster Freeroll gewonnen hatten, wurden entsprechend des Wertes des Tickets entschädigt.

Poker Mountain

Seit der explosionsartigen Popularität von Online-Poker sind viel Online-Pokerräume aus dem nichts gestampft worden, die alle darauf hofften, einen Teil des Kuchens zu bekommen. Es ist kein Geheimnis, dass man mit einem gut geführten Online-Pokerraum viel Geld verdienen kann. Aber bei einem Online-Pokerraum reicht die "Wenn du es baust, werden sie kommen" Theorie nicht aus.

Ein Beispiel für die "Field of Dreams" Mentalität, mit der viele Unternehmen an das Online-Poker Geschäft angegangen sind, ist Poker Mountain. 2005 startet Poker Mountain seine Website und hatte dabei einen der heißesten, professionellen Pokerspieler, Daniel Negreanu, als Girant. Zusätzlich zu Negreanu hatten sie auch Pokerlegende T.J. Cloutier, der die Seite unterstützte. Poker Mountain ging zwar sicher, dass weltklasse Pokerspieler die Seite unterstützten, aber sie vergaßen dabei auch eine nutzerfreundliche und funktionierende Software bereit zu stellen. Jeden Abend gab es lange Warteschlangen von Spielern, die alle gegen Negreanu oder Cloutier spielen wollten. Chronische Probleme mit der Software verhinderten aber, dass die Seite jemals zu einem ernsthaften Wettbewerber im Online-Poker Markt wurde. Anstatt eine richtige, funktionierende Software zu kaufen, entschied sich Poker Mountain dazu seine Software in-house, mit unterqualifizierten Entwicklern zu bauen.

Nach mehreren Problemen mit der Software entschied sich Poker Mountain dazu, ein paar absolut kostenlose Freerolls, als Entschuldigung für die vielen Schwierigkeiten mit der Software, für die Spieler zu veranstalten. Auf eine fast komisch Weise musste fast jedes dieser Freerolls abgebrochen werden, da es wieder Probleme mit der Software gab.

Kurz nach dem Dilemma, gab Daniel Negreanu eine Erklärung ab, dass er von nun an nicht mehr Poker Mountain vertreten würde, aber er unterstützte den Pokerraum, indem er sagte: "Sie hoffen, dass sie die neue Pokersoftware innerhalb eines Monats starten können. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass man bei Poker Mountain viel Action für sein Geld bekommt und ihr müsst unbedingt die neue Software ausprobieren, sobald sie fertig ist." Dieser Kommentar von Daniel Negreanu ist nun fast eineinhalb Jahre alt. Auf der Poker Mountain Website werden wir heute noch darüber informiert, dass ihre Website renoviert wird.

Poker Players Alliance

Die Poker Players Alliance wurde gebildet, um die Interessen der amerikanischen Pokerspieler zu vertreten. Das größte Interesse der amerikanischen Pokerspieler im Jahr 2006 war, dass der Kongress kein Gesetz erlasse, welches Online-Poker verbannen würde. Obwohl die Poker Players Alliance Lobbyarbeit gegen den Unlawful Internet Gambling Enforcement Acts betrieb, war die Gruppe zu schwach um das Inkrafttreten des Gesetzes zu verhindern.

Die Poker Players Alliance war eine gute Idee, die einfach zu spät kam. Wäre die Gruppe drei oder vier Jahre früher gegründet worden, dann wäre die Anzahl der Mitglieder vielleicht groß genug gewesen um vom Kongress ernst genommen zu werden. Stattdessen wurde es aber von vielen als kleine Organisation angesehen, die einfach nur eine Lobbyfront der Pokerräume war.

Seit Inkrafttreten des Unlawful Internet Gambling Enforcement Acts, treten viele verärgerte Online-Pokerspieler der Poker Players Alliance bei. Sie hoffen darauf, das Gesetz rückgängig machen zu können. Zurzeit kämpft die Poker Players Alliance darum, Poker aus dem Unlawful Internet Gambling Enforcement Acts auszuschließen (wie zum Beispiel Pferderennen und Fantasy Sports).

Leider ist das ganze aber fast unmöglich und wahrscheinlich eine Verschwendung von Gruppenenergie. Die Amerikaner können höchsten darauf hoffen, dass das Gesetz gelockert wird und Poker irgendwann auf Bundesebene legalisiert und reguliert wird. Es ist allerdings wahrscheinlicher, dass man einen Royal Flush am Endtisch der WSOP floppt, als dass der Unlawful Internet Gambling Enforcement Acts rückgängig bzw. Poker aus ihm ausgeschlossen wird.

The Weekly Shuffle ist unsere Sonntagskolumne mit Beobachtungen und Kommentaren zur Pokerwelt. Habt ihr eine Idee für einen neuen Artikel? Email suggestions@pokertips.org
 


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