Past Articles:
Party Poker Million VI (1/2)
2008-05-11
Poker Pärchen
2008-05-04
Caesars WSOP Circuit Vorlauf-Event
2008-04-27
Poker Blogs, Part III
2008-04-20
Interview: Mike Stecker
2008-04-13
Interview: Benny Degenerito
2008-04-06
Irish Poker Open
2008-03-30
Das "Bist Du Ein Erbsenzähler?" Quiz
2008-03-23
Dies Und Jenes
2008-03-16
Interview: Nate McNiterson
2008-03-09
The Weekly Shuffle Archives, 2005-2008
Andere sprachen:
Poker Mythen
THE WEEKLY SHUFFLE, 2007-03-18, von TwoGun, Ozone
Echtgeld Online-Poker ist leichter als Live-PokerEs ist unklar wie oder wer diesen Mythos gestartet hat, aber wahrscheinlich waren es Personen, die finanziell an Online-Poker interessiert sind. In fast jedem Stake sind Live-Pokerspiele einfacher als Online-Pokerspiele. Es gibt vielleicht ein paar Casinos in der Welt, in denen die live Pokerspiele schwerer sind, als das typische äquivalente Online-Pokerspiel, aber diese Casinos sind die Ausnahme.
Live Spiele sind leichter als online Spiele aus verschiedenen Gründen. Erstens ziehen sich mehr gewöhnliche Spieler von der Live-Pokeraction angezogen. Die Leute laufen durch das Casino, vorbei an einem Pokertisch und denken sich dann, dass sie das auch mal probieren könnten. Da man live auch nicht an mehreren Tischen gleichzeitig spielen kann, ist das Fisch:Pokerhai-Verhältnis live besser als online. Genauere Details darüber, wie Multi-Tabling die Schwierigkeit der Pokerspiele online beeinflusst, findet ihr in unserem Poker Ökosystem Strategieartikel.
Weiterhin sind auch die Online-Pokerspiele härter, wenn der entsprechende Pokerraum US-Bürger akzeptiert. Denn seit die Bankregulierungen in den USA den Amerikanern es erschweren Geld auf ihre Pokerkonten einzuzahlen, spielen hauptsächlich nur noch die guten Pokerspieler Online-Poker. Denn ein schlechter Pokerspieler macht sich nicht die Mühe Geld einzuzahlen, seit dem es so schwer geworden ist Geld einzuzahlen (Hinweis: PokerTips.org bewertet und wirbt für keine Pokerräume die Echtgeldspieler aus den USA akzeptieren).
Aber nur weil live Pokerspiele leichter sind, heißt das nicht unbedingt, dass sie profitabler sind. Ein paar Casinos haben solch eine schlechte Rake-Struktur, dass es sich kaum lohnt zu spielen. Der standard Rake in Casinos beträgt 10% des Potts und ist bis zu $4 oder maximal $5 groß. Jedes Spiele unterhalb $5-$10 Limit bzw. $1-$2 No-Limit ist deshalb kaum zu schlagen. Ein Rake, der signifikant höher wäre als $5, würde das Spiel so gut wie unschlagbar machen. Letzte Woche haben wie darüber geschrieben, dass Turnier mit kleinen Buy-ins in Casinos nicht rentabel sind, wegen den relativ hohen Turniergebühren.
Ich kann nicht gewinnen, wegen all den schlechten Spielern
Einer der populärsten Mythen unter den nicht erfolgreichen Pokerspielern ist der, dass sie nicht gewinnen können, weil ihre Gegner so schlecht sind. Natürlich ist dieser Mythos so populär, weil man dadurch anderen die Schuld dafür geben kann, dass man verliert.
Es gibt viele Gründe wieso man beim Online-Poker verlieren kann, aber schlechte Gegner gehören nicht dazu. Jemand, der an den Mythos glaubt, kann vielleicht sein Spiel nicht an die lockeren Spiele anpassen. Denn eigentlich sind die locker-passiven Spiele die profitabelsten. Ein anderer Grund kann der sein, dass die Gegner nur schlecht erscheinen, aber eigentlich gute Spieler sind, die nur sehr aggressiv Spielen. Oder aber es ist der Rake, der einfach zu hoch ist und es für alle unmöglich macht einen Gewinn zu machen. Auf jeden Fall sind die Leute, die an den Mythos glauben, keine guten Spieler.
Jeder geht mal Pleite
"It happens to everyone, from time to time, everyone goes bust." Dieser Satz kommt von John Turturros Charakter in dem Pokerfilm Rounders und wurde seit dem von schlechten Pokerspielern dafür benutzt, um zu entschuldigen, wieso sie Pleite gegangen sind. Wie auch andere Zitate aus dem Film, ist dieses Zitat falsch und nur ein Mythos. Obwohl es nur ein Mythos ist, ist es ein effektiver Abwehrmechanismus, der schlechte Spieler davon abhält zu realisieren, dass es sie Geld kostet Poker zu spielen.
Zu sagen "jeder geht irgendwann mal Pleite" ist dasselbe wie wenn man sagt "jeder wendet schlechtes Geldmanagement an". Das ist einfach nicht wahr. Die meisten Pokerspieler verlieren langfristig Geld, was zur Folge hat, dass sie langfristig irgendwann Pleite gehen.
Es gibt aber auch sehr viele Pokerspieler, die langfristig Geld gewinnen. Diesen Spielern fällt es nicht schwer nicht Pleite zu gehen, so lange sie gut Poker spielen und ihr Geld richtig verwalten. Aber viele Pokerspieler sind im Herzen Glücksspieler. Sie sabotieren sich selbst, indem sie nicht alle notwendigen Elemente des Pokerns in ihr Spiel integrieren.
Als Matt Damon in dem Film Rounders sagt "jeder geht mal Pleite", da spielte er die Rolle des John Turturro, der gerade $30.000 in einer Hand verlor. Wenn sich jeder mit all seinem Geld an einen No-Limit Tisch setzen würde, dann würde der Mythos vielleicht glaubhafter sein. Aber die meisten Pokerspieler sind nicht so dumm.
Online-Poker wird manipuliert
Dies ist ein weiterer Mythos, mit dem schlechte Pokerspieler versuchen zu erklären, weshalb sie verlieren. Nicht erfolgreiche Pokerspieler zweifeln immer an der Integrität der Betreiber von Pokerräumen. Sie meinen die Pokerräume würden die Karten manipulieren, so dass größere Potts entstehen und das Casino mehr an dem Rake verdient. Es gibt aber sehr viele Gründe die dagegen sprechen.
Erstens gehören Online-Pokerräume zu großen Unternehmen, die teilweise sogar öffentlich an der Börse gehandelt werden. Es ist kein Geheimnis, dass diese Pokerräume jedes Jahr große Gewinne einfahren. Es ist undenkbar, dass diese Unternehmen den RNG (random number generator) manipulieren würden, um einen Profit daraus zu schlagen. Solch ein Handeln würde aus den Unternehmen, die mehrere Hundertmillionen schwer sind, dubiose Unternehmen machen, die weniger profitabel sind als ein paar Kriminelle.
Zu denken, dass es niemandem auffallen würde, wenn die Online-Pokerräume den RNG beeinflussen würden, ist unsinnig. Denn wenn sie es versuchen würden, würde dies sofort auffallen, auf Grunde der Poker-Software die viele Spiele benutzen. Diese Poker-Software dokumentiert und analysiert alle Pokerhände die ein Spieler spielt. So werden Millionen von gespielten Händen gespeichert und analysiert. Selbst die kleinst Abweichung würde dort sofort auffallen.
Weitere Infos zu diesem Thema findet ihr in dem älteren Weekly Shuffle Artikel.
The Weekly Shuffle ist unsere Sonntagskolumne mit Beobachtungen und Kommentaren zur Pokerwelt. Habt ihr eine Idee für einen neuen Artikel? Email suggestions@pokertips.org

deutsch
dansk
english
español
français
italiano
nederlands
norsk
português
suomeksi
svenska
日本語
한국어




