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Interview: Nate McNiterson
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Diese Woche haben wir Nate McNiterson vom legendären McNiterson vs. Degenerito Showdown als Interviewpartner. Er hat uns etwas von seiner kostbaren Zeit zur Verfügung gestellt, um uns Rede und Antwort zu stehen.PokerTips.org: Nate, danke, dass du dir die Zeit genommen hast, um mit uns zu reden. Als erstes, wie kamst du überhaupt dazu Poker zu spielen?
McNiterson: Während einer Sommerpause vom College hatten eine paar Freunde und ich einen "Jungen Filmeabende". Wir entschieden uns dann dazu mal etwas anderes zu machen und begannen Poker zu spielen, während der Film Men In Black im Hintergrund lief. Wir spielten zwar Dealer's Choice, aber meistens spielten wir Hold'em und 7-Card Stud. Einer meiner eher verrückten Freunde wollte auch No-Limit spielen, aber meine Motto ist 'du kannst nicht verlieren, was du nicht setzt'. Ich war einer der Gewinner des Abends und ging mit $8 nach Hause. Seit dem haben sich meine Erfahrungen und Gewinne Stück für Stück vergrößert.
PokerTips.org: Was machst du mit deinen Pokergewinnen?
McNiterson: Früher hatte ich mein Geld auf mein Sparbuch getan. Da bekam ich aber nur 1,5% Zinsen. Erste kürzlich habe ich Orange Online Savings kennen gelernt, wo ich jetzt mein Geld anlege und 3,5% Zinsen auf mein Geld bekomme. Wenn es ums Investieren geht, dann muss man manchmal ein Risiko eingehen. Und ich war bereit mit Orange ein Risiko einzugehen.
PokerTips: Erzähl uns von deiner besten Session oder deinem besten Pokererlebnis.
McNiterson: Haha... also, ich würde keinem raten dies zu tun, aber eines Abends, als ich gerade Rounders schaute, lernte ich von Matt Damons Charakter, dass man nicht immer vorsichtig sein kann, sonst wird irgendwann das ganze Leben ein einziger 'Grind'. Genau dieser Spruch inspirierte mich und ich entschied mich dazu mal was zu riskieren. Zu diesem Zeitpunkt betrug meine Bankroll $4.000. Also fuhr ich zu dem Poker Club in unserer Stadt. Ich hatte ihn schon einmal besucht, verließ den Laden aber wieder schnell, als ich realisierte, dass sie dort nur $5/$10 und höher spielten. Diesmal kaufte ich mich aber für 10% meiner Bankroll ein. Ich will nicht angeben oder mir selbst auf die Schultern klopfen, aber am Ende des Abends hatte ich meine Bankroll auf $4.250 aufgestockt.
PokerTips.org: Wow, Nate. Das hört sich ja aufregend an. Du scheinst ein ganz schöner Verfechter von Bankroll Management zu sein. Wie fühltest du dich am nächsten Tag, nachdem du solch ein Risiko eingegangen warst?
McNiterson: Als ich am nächsten Morgen aufwachte war mir schlecht. Vielleicht hatte es auch damit zu tun, dass ich am Abend zu vor noch Chili gegessen hatte. Aber als ich auf der Toilette saß, wurde mir übel, weil ich solche Schuldgefühle wegen meinem Bankroll Management hatte. Ich hatte gelernt, dass man bei Poker nicht ergebnisorientiert denken kann. Okay, ich hatte vielleicht Glück gehabt während meines "Big $5/$10 Runs" (wie ihn meine Mutter nennt), aber das bedeutet nicht, dass es eine kluge Entscheidung war. Zum Glück hatte ich kein Geld verloren. Ansonsten hätte ich wieder $0,5/$1 spielen müssen oder versuchen müssen ein $0,75/$1,50 Spiel zu finden, welches nebenbei mein Lieblings-Stake ist.
PokerTips.org: Hast du einen Beruf? Wenn ja, was für einen? Und was machst du sonst noch gerne, wenn du nicht gerade pokerst oder arbeitest?
McNiterson: Ich bin Softwareingenieur von Beruf. Und wenn ich nicht arbeite, dann spiele ich Poker, um meine Bankroll aufzubauen. Außerdem bin ich ein großer Verfechter der "Nine for Prime"-Theorie. Ich glaube einfach fest daran, dass man neun Stunden Schlaf benötigt um optimal im Alltag zu funktionieren.
PokerTips.org: Du sagtest, dass du Home Games spielst. Spielst du auch online Poker? Wenn ja, wo und welche Stakes spielst du?
McNiterson: Ich spiele online nur um Spielgeld bei Party Poker. Ich bin zu besorgt um die Legalität von Online-Poker als dass ich um Echtgeld online spielen würde. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob die Zufallgeneratoren so zufällig sind wie sie es sein sollten. Wenn ich etwas als Softwareingenieur gelernt habe, dann das Computer trickreiche Dinger sind. Außerdem lese ich viel über künstliche Intelligenz. Will ich damit sagen, dass Party Pokers Zufallgenerator ein eigenes Bewusstsein entwickelt hat? Ich sag nur so viel, dass wenn es so wäre, der Zufallsgenerator sicher gehen würde, dass man es nicht beweisen kann.
The Weekly Shuffle ist unsere Sonntagskolumne mit Beobachtungen und Kommentaren zur Pokerwelt. Habt ihr eine Idee für einen neuen Artikel? Email suggestions@pokertips.org

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