PokerTips.org - 5 Tipps wie man den vollen Wert aus dem Blatt holt
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5 Tipps wie man den vollen Wert aus dem Blatt holt

THE WEEKLY SHUFFLE, 2015-02-01, von JTringer

Sie sitzen seit über eine Stunde am Tisch und haben zur linken einen verrückten Spieler sitzen. Endlich bekommen Sie ein Blatt auf dem Flop und machen ein Monster. Sie spielen es cool und warten. Der aggressive Spieler wettet... nun haben Sie ihn. Es ist ein ziemlich gutes Board, so dass Sie beim Check-Raise wissen, dass er ein starkes Blatt haben muss.

Er foldet sofort.

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Hört sich das bekannt an?

Einer der häufigsten Fehler, den Anfänger (und sogar erfahrene Spieler) machen, ist der, dass sie aufgeregt sind, wenn sie eine große Hand bekommen. Es gibt viele Möglichkeiten, um die Hand zu ruinieren oder aber sicher zu stellen, dass man den Maximalwert bekommt.

Zu lernen, den maximalen Wert aus jeder guten Hand zu extrahieren, geschweige denn der besten Hand, kann einen großen Unterschied in der Gewinnrate machen. In diesem Artikel werden wir uns die häufigsten Fehler ansehen und wie man sie beheben kann.

1. Fehler: zu hart spielen

Wenn man über "den maximalen Wert" zum ersten Mal etwas lernt, ist der typische Eindruck davon, dass man immer versuchen muss den gesamten Stapel des Gegners zu gewinnen.

Was am Ende passiert, ist, dass man mit jeder großen Hand anfängt seine Gegner zu bombardieren mit Einsätzen in Pott-Größe (oder mehr). Das ist natürlich in den meisten Situationen ein Fehler, weil es Spieler mit schwachen bis mittelstarken Händen vertreibt.

Während man vielleicht denkt, dass es gerechtfertigt ist so zu spielen, weil man ab und zu mal die gesamten Chips eines Gegners gewinnt (in der Regel aufgrund eines Coolers), verpasst man einen Haufen an Wert von all den anderen Händen, wo man Leute herausdrückt aus dem Spiel.

2. Fehler: Tricky Play Syndrome (TPS)

Dieser Fehler sieht man sehr viel häufiger bei Anfängern im Poker. Sie machen eine große Hand und zögern überhaupt zu wetten, um die Menschen in der Hand zu halten.

Was oft passiert ist, dass die Hand bis zum River gecheckt wird, keiner setzt und am Ende sieht man wie ein Trottel aus, weil man mit einer großen Hand nicht gewettet hat.

Alternativ, wenn man zu passiv mit einer starken Hand spielt (aber nicht der besten Hand), dann gibt man seinen Gegner die Chance, kostenlos weitere Karten zu sehen und am Ende machen sie dann auf dem River das bessere Blatt. Im Anschluss daran gibt es dann eine klassische Beschwerde nach dem Motto "Warum passiert das immer nur mir".

3. Fehler: - Nicht charakteristisch spielen

Gegen gute Spieler gibt es ein zusätzliches Element. Ein solider Spieler beobachtet, wie man spielt. Wenn man extrem konservativ spielt und selten blufft, wird er einen respektieren. Und wenn man eine große Hand spielt und plötzlich lebendig anfängt zu wetten, fangen an die Alarmglocken im Kopf des Gegners zu klingeln.

Ebenso, wenn man in der Regel Zeit vergehen lässt, bevor bevor man eine Entscheidung trifft, weil man an mehreren Tischen gleichzeitig spielt,und man auf einmal sehr aufmerksam spielt, obwohl das Board nicht besonders interessant aussieht, kann das auch den Alarm bei deinen Gegnern auslösen.

Okay, man kann also sehr schnell bei seinen Gegner die Alarmglocken auslösen und Wert verpassen, aber das kann man ändern, indem man seinen Entscheidungsprozess verbessert.

Hier sind 5 Schritte, wie man seinen Entscheidungsprozess verbessern kann, wenn man eine große Hand bekommt.

Schritt 1: Lerne die Stärke deiner Gegner einschätzen zu können

Der erste Schritt, bevor man irgendetwas anderes anfängt zu berücksichtigen, ist, das man die Stärke und Spielweise des Gegners identifiziert. Beginne damit deine Gegner in gute oder schlechte Spieler einzuteilen. Ein schlechter Spieler (Level 0) ist der Auffassung, nur seine eigene Hand berücksichtigen zu müssen, wenn er eine Entscheidung trifft. Ein guter Spieler (Level 1+) wird deine Spielstärke und -typ in seiner Entscheidungsfindung zu berücksichtigen.

Als nächstes klassifiziere die Spielweise.
Spielen sie lose vor dem Flop und aggressiv nach dem Flop?
Wetten sie oft, nach einem Check?
Gehen sie zu oft einfach nur mir mit und erhöhen nur selten?
Geben sie schnell die Hand auf, es sei denn sie haben ein Spitzenblatt?

Versuche ihre Spielweise so gut wie möglich zu klassifizieren.

Schritt 2: Lese das Board

Als nächstes musst du entscheiden, wie gut deine Hand im Zusammenhang mit dem Board ist. Deine Entscheidung, ob man eine starke Hand hat, im Vergleich dazu, wenn man die bestmögliche Hand hat, kann wesentlich abweichen.

Schritt 3: Schätze die Hand deiner Gegner ein

Zusammen mit der eigenen Hand, muss man beginnen die Hände seiner Gegner einzuschätzen. Herauszufinden, ob jemand wahrscheinlich eine starke oder schwache Hand in dieser Situation hat, ist oft ein starker Faktor in der Entscheidungsfindung. Ein weiterer Faktor ist, ob jemand in der Regel seine Hand gemacht hat, wie zum Beispiel ein Paar oder Draws.

Wenn das Board viele gleichfarbige oder verbundene Karten hat, bedeutet dies in der Regel, dass die Gegner mehr Draws haben. Es kann gefährlich sein dann einen Check-Raise zu spielen, wenn man einen passiven Gegner mit einem starken Draw hat.

Schritt 4: Was denken deine Gegner von dir

Wie man sich am Tisch verhält, setzt und seine Blätter spielt beeinflusst, wie die anderen am Tisch über einen denken. Während ein Anfänger zwar nicht das Blatt seines Gegners in Betracht zieht, so kann man sie doch einschüchtern. In diesem Fall kann man das Handeln seines Gegners leicht beeinflussen, indem man einfach unterschiedlich Große Wetten setzt.

Schritt 5: Triff die richtige Entscheidung

Durch die Analyse der Reihe von Händen die deine Gegner haben können im Vergleich zu der eigenen Hand, kann man eine Entscheidung treffen, die seinen Gewinn nachhaltig maximieren wird. Wenn dein Gegner eine starke Hand hat, kann die beste Wahl sein, dass man groß setzt. Alternativ dazu, wenn der Gegner sehr aggressiv ist, kann es besser sein einen Check-Raise zu spielen, um mehr aus ihm heraus zu holen.

Deine Analyse der Situation muss durch alle 5 Schritte durchgehen, um im Entscheidungsprozess zum maximalen Ergebnis zu kommen. Es gibt keine Abkürzung zu der richtigen Entscheidung, nur wenn man sich immer wieder darin übt sich die ersten 4 Schritte zu überlegen, kann man irgendwann schneller zu der richtigen Entscheidung kommen.

The Weekly Shuffle ist unsere Sonntagskolumne mit Beobachtungen und Kommentaren zur Pokerwelt. Habt ihr eine Idee für einen neuen Artikel? Email suggestions@pokertips.org
 


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