PokerTips.org - Die 4 Schlimmsten Tipps, Die Pokerneulinge Bekommen (Fallt Nicht Darauf Rein)
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Die 4 Schlimmsten Tipps, Die Pokerneulinge Bekommen (Fallt Nicht Darauf Rein)

THE WEEKLY SHUFFLE, 2015-05-03, von JTringer

Jeder will Anfängern sagen, wie man spielt und auf was sie achten müssen, aber nicht jeder sollte Tipps geben. Denn viele Tipps sind entweder falsch oder einfach zu einfach formuliert, so dass sie dem Anfänger nichts bringen oder vielleicht sogar schaden. In diesem Artikel möchten wir 4 relativ häufig Anfänger-Tipps unter die Lupe nehmen, die entweder falsch oder viel zu einfach sind.

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1. Man sollte nur die besten Hände spielen

Gute Hände zu spielen ist eine gute Sache, nicht wahr?

Jedoch, wenn man nur die besten Hände (wie Pocket-Aces, Könige, und Königinnen) spielt, wird man bald ein Problem haben.

Vielleicht wird man mit dieser Strategie ein bisschen Geld in Spielen mit kleinen Einsätzen gewinnen, aber diese wird in den meisten anderen Spielen nicht klappen. Wenn man so konservativ und tight spielt, dann werden einen bald die Stack auffressen und die anderen Spieler werden schnell lernen, dass man nur die besten Hände spielt und einem aus dem Weg gehen sobald man spielt und erhöht.

Außerdem, wenn man nur die besten Hände spielz, dann stagniert man als Pokerspieler. Wie kann man lernen und sich persönlich weiterentwickeln, wenn man nie in schwierige Situationen kommt, die einen herausfordern nachzudenken?

Schließlich verpasst man einen Haufen an profitablen Händen. Wenn man nur die besten Hände spielt, dann verschenkt man Hände, die man in guter Position hätte spielen können. Man könnte zum Beispiel einen verrückten Spieler mit einer Hand wie AJo isolieren. Zwar wäre keine Superhand, dennoch ist es eine Hand, die viele andere Hände mit einem Ass dominiert und wahrscheinlich auch profitable ist. Dies ist nur eine von Hunderten von Situationen, wo man profitable Hand, aber keine Premium-Hande hat.

Das soll jetzt nicht heißen, dass man Müll-Hände spielen soll, aber es sollte einem Anreiz geben zu lernen weshalb man aus verschiedenen Gründe verschiedene Hände spielen kann. Ein guter Pokerspieler spielt nicht nur eine Hand, weil es eine "starke Hand" ist. Es gibt sehr viel mehr Gründe und diese sollte man erforschen.

2. Wenn man nicht erhöhen kann, dann sollte man gleich folden

Wer den Film "Rounders" gesehen hat, kann sich vielleicht noch daran erinnern, was Mike seiner Professorin erzählt hat.

Er sagt: "Spiel konservativ, aber sei aggressiv. Erhöh immer oder steig aus, aber gehe niemals einfach nur mit."

Der Grund, warum dies grundsätzlich kein schlechter Rat ist, ist, dass die meisten Anfänger viel zu viel einfach nur mitgehen, statt zu folden oder zu erhöhen. Allerdings kann zu callen auch die beste Strategie sein, und wenn man nur erhöhen oder aussteigen kann, wird man entweder die ganze Zeit nur folden, oder sich oft in verrückten Situationen wiederfinden.

Ein Hauptgrund, weshalb es schlecht ist, immer nur zu erhöhen oder zu folden, ist, dass es eine Menge von Maniacs da draußen an den Tischen gibt, die, wenn man erhöht, immer wieder re-raisen werden. Wenn man sich dann gegenseitig immer wieder erhöht, dann kommt es oft nur noch auf Glück an, und das ist nicht mehr profitabel und alles andere als optimal.

Ein weiterer Grund ist, dass zu callen das beste Spiel sein kann. Wenn die Pot Odds groß sind und die Chance gut stehen, dann kann zu callen genau die richtig Entscheidung sein. Wenn es ein trügerischer Draw ist, dann kann es zu einem großen Zahltag führen, vor allem gegen schlechte Spieler.

3. Um schlechte Spieler zu schlagen, muss man einfach nur konservativ spielen

Da ist etwas Wahres dran an diesem Rat, aber es gibt auch ein großes Problem damit. Es gibt viele Arten von schlechten Spielern. Am einfachsten zu schlagen sind die wilden, aggressiven Spieler. Um sie zu schlagen, brauch man wirklich nur eine gute Hand und den Rest macht dann schon der Gegner für einen.

Allerdings gibt es andere Arten von schlechten Spielern, die sehr locker und passiv spielen. Diese Spieler erhöhen so gut wie nie, aber spielen eine Menge an Händen und dehen oft einfach nur mit, ohne zu erhöhen. Um diese Spieler zu schlagen, kann man auch konservativ spielen, allerdings muss man die Rolle des Aggressors übernehmen, wenn man eine gute Hand hat. Man muss so viel Wert extrahieren wie nur möglich.

Schließlich gibt es dann noch eine dritte Art von schlechten Spielern, die sehr locker und schwach spielen. Diese Spieler werden fast alles Hände pre-flop mitgehen, den Flop anschauen und dann aber folden, wenn sie nichts getroffen haben. Im Wesentlichen wollen sie nur "sehen, was passiert", ohne viel Geld zu riskieren. Wenn man gegen diese Spieler konservativ spielt, dann macht man einen Fehler.

Die richtige Strategie gegen diese dritte Art von Spieler ist zu versuchen und sich in viele Töpfe 1-on-1 mit ihnen. Wenn Sie nur spielen eng, werden Sie nur selten eine wirkliche Wert von Ihren Händen. Während Sie immer noch versuchen, Value Bet, Geld zu machen Sie aus diesen Spielern, indem Sie versuchen billig stiehlt, wo immer auf eine häufige Grundlage.

4. Lese den Menschen, nicht die Karten

Dieser Tipp kommt mit einem großen Vorbehalt. Zu lernen, Spieler zu lesen auf der Grundlage deren Handlungen in der Vergangenheit, ist entscheidend, wenn man der beste Spieler werden möchte der man sein kann. Allerdings, wenn einem die Grundlagen fehlen, dann hilft es einem auch nicht den Spieler zu lesen.

Jeder will der Held in einem Poker-Film sein, der nicht einmal in die Karten schauen brauch, um seine Gegner zu schlagen, aber das ist Fiktion. Im wirklichen Leben, müssen selbst die besten Spieler wissen, was sie auf der Hand halten.

Man muss mit den Grundlagen beginnen und verstehen, wie Stark die eigen Hand ist und wie sich die Stärke einer Hand im Laufe des Spiels verändern kann. Lernen sie die Pot Odds ihrer Hand und wie sich die Wahrscheinlichkeiten nach dem Flop, Turn und River verändern.. Sobald man dann noch den Wert der verschiedenen Positionen verstanden hat, kann man mit fortgeschrittenen Konzepten fortfahren, wie zum Beispiel zu lernen seine Gegner zu lesen.

Man sollte immer vorsichtig sein und nicht auf jeden Rat hören. Poker ist ein sehr komplexes Spiel, und es braucht Zeit, bis man die Wechselwirkungen des Spiels verstanden hat. Man sollte nie aufhören Fragen zu stellen und über alle Möglichkeiten nachzudenken.

The Weekly Shuffle ist unsere Sonntagskolumne mit Beobachtungen und Kommentaren zur Pokerwelt. Habt ihr eine Idee für einen neuen Artikel? Email suggestions@pokertips.org
 


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