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Satelliten Strategien
WSOP STRATEGIEN

Die meisten Leute gewinnen ihren Sitz in der WSOP durch ein Satelliten-Turnier. Die optimale Strategie für ein Satelliten-Turnier hängt dabei von der Struktur des Turniers ab. Man kann Satelliten-Turnier in drei Gruppen aufteilen:

1. Winner-Takes-All Satelliten-Turniere. Hier bei wird nur ein WSOP Sitz vergeben.

2. Satelliten-Turniere die eine relativ kleine Anzahl an WSOP Sitzen vergeben, zum Beispiel bekommt jeder 80ste Spieler einen Sitz. Wenn dann 320 Spieler an so einem Turnier teilnehmen, gibt es nur 4 WSOP Sitze zu gewinnen. Solche Satelliten-Turniere haben meisten ein geringes Buy-in.


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3. Satelliten-Turniere die eine relativ hohe Anzahl an WSOP Sitzen vergeben, zum Beispiel bekommt jeder 20ste Spieler einen Sitz. Solche Satelliten-Turniere haben meistens ein relativ hohes Buy-in.

Winner-Takes-All

Die Strategie für ein Winner-Takes-All Satelliten-Turnier ist ziemlich einfach. Setz, erhöh und erhöh wieder. Um den Preis zu gewinnen muss man alle Chips gewinnen und es gibt nur einen Weg um Chips zu gewinnen, indem man nämlich Pötter gewinnt.

Man sollte schon klug spielen, aber nicht davor Angst habe All-in zu gehen. Das schlimmste was einem passieren kann ist, dass die Blinds einen auffressen. Da man alle Chips benötigt um das Turnier zu gewinnen, will man nicht seine Chips kampflos hergeben.

Wenn man mit dem Pokern gerade erst begonnen hat, man noch ein Anfänger ist und Multi-table Turniere einem nicht liegen, dann empfehle ich euch diese Art von Satelliten-Turnier. Ersten sind die meisten Leute bei diesen Turnieren so an ihre standard Multi-table Strategie gewöhnt, dass es sie behindert. Sie spielen zu konservativ und verschwenden nur ihre Zeit. Zweitens spielt bei solchen Satelliten-Turnieren Glück eine große Rolle, weshalb Anfänger hier wirklich eine Chance haben den WSOP Sitz zu gewinnen.

Small Stack Psychologie

Die Strategien für die anderen beiden Formen von Satelliten-Turnieren sind etwas komplizierter. Ein großer Teil der Taktik, der bei diesen Turnieren eine Rolle spielt, hat damit zu tun, wie die Spieler mit Large Stacks versus Small Stacks, d.h. große Chipstapel versus kleine Chipstapel umgehen. Spieler tendieren dazu die Small Stacks eher herauszufordern als die Large Stacks. Das hat zwei Gründe:

Erstens kann man eine große Hand gegen einen Small Stack verlieren und trotzdem im Turnier bleiben. Es hat etwas Beruhigendes zu wissen, dass egal was passiert, man auf alle Fälle im Turnier beleibt. Und dieses beruhigende Gefühl veranlasste die Leute dazu auch mal ein Risiko einzugehen. Auch wenn es eine sehr kostspielige Hand ist, fühlen sich die Leute besser wenn sie gegen einen mit weniger Chips spielen. Natürlich ist es manchmal auch richtig so zu denken, besonders wenn die Person einen sehr viel kleineren Chipstapel hat und es schon gegen Ende des Turniers geht.

Weiterhin ist es sehr aufregend, wenn man jemanden aus dem Turnier schmeißt. Meisten ist es ein emotionales Hoch, das nur wenig mit dem Turnier an sich zu tun hat. Nehmen wir an es gibt fünf WSOP Preispakete zu vergeben und es sind noch 30 Spieler übrig. Wenn dann jemand aus dem Turnier fliegt, dann erhöht es nicht sehr die Chancen der anderen das Turnier zu gewinnen (außer von der Person, die die Chips bekommen hat). Jemanden aus dem Turnier zu werfen verändert nicht stark die Chancen das Turnier zu gewinnen und führt nur dazu, dass man emotional beeinflusst wird.

Es gibt aber Wege, wie man diese Art und Weise zu denken für sich nutzen kann. Der beste Weg ist das Turnier vom Ende zum Anfang hin zu analysieren. Beispiel. Gehen wir wieder von einem Turnier aus, welches fünf WSOP Sitze vergibt. Wenn nur noch sechs Leute übrig sind, dann wird es jeder auf den Small Stack abzielen. Es macht keinen Sinn einen Large Stack zu attackieren, da man die Person nicht so schnell aus dem Turnier werfen kann und dabei noch riskiert, dass man selber viele Chips verliert oder aus dem Turnier rausfliegt. Deswegen wird jeder den Small Stack attackieren.

Da man nicht in der Position des Small Stack sein will, sollte man versuchen selektiv aggressiv zu sein und die Blind zu stehlen. So lange die Anzahl der Chips so hoch ist wie der Durchschnitt, werden die anderen nicht versuchen die speziell zu attackieren. Man muss nicht die meisten Chips haben, aber ein mittelgroßer Chipstapel braucht man schon.

Wenn man aber in die unglückliche Situation des Small Stack gelangt, muss man schnell etwas ändern. Man muss verhindern, dass man in die Situation kommt, in der eine Verdopplung der Chips einen immer noch der Small Stack sein lässt. Wenn man seine Chips verdoppelt, dann will man dass ein anderer zum Small Stack wird. Niemand will der sein, der seine Chips riskiert um dich raus zu werfen, deswegen sollte man aggressiv sein und kämpfen. Wenn der Chipstapel klein, aber nicht winzig ist, dann hat man immer noch die Möglichkeit die Blinds zu stehlen.

Wenn aber sich aber die Leute idiotisch aggressiv attackieren, dann sollte man weniger und nur selektiv aggressiv sein. Sogar wenn man der Small Stack ist kann man es trotzdem noch schaffen ein WSOP Paket zu gewinnen, da oftmals die anderen sich auf ein Erhöhungs-Krieg einlassen und so sinnloser Weise aus dem Turnier rausfliegen.

Die Strategie für das Ende eines Turniers ist für alle Satelliten-Turnier Formen gleich, bei denen mehrere Personen gewinnen. Die Strategie für die anfänglichen Runden des Turniers unterscheiden sich abhängig von dem Buy-in des Turniers.

Satelliten-Turniere mit niedrigen Buy-ins

Viele der Satelliten-Turniere haben ein Buy-in zwischen $100 und $200. Bei diesen Satelliten-Turnieren wird nur eine relativ geringe Anzahl an WSOP Sitzen vergeben, da jeder Spieler nur einen kleinen Anteil des WSOP Preispaketes bezahlt. Wenn nur wenige Sitze vergeben werden, dann muss man immer noch etwas "gamblen". Wenn über 1000 Spieler teilnehmen und nur zehn einen WSOP Sitz bekommen, dann brauchen die zehn Spieler Glück um zu gewinnen. Man braucht also eine Strategie, mit der man sich unter die Top 10 Spieler positionieren kann. Man muss nicht das Turnier gewinnen, sondern man muss "nur" unter die "Top Ten" kommen. Das Turnier, durch welches ich mich für die WSOP qualifiziert habe, hatte 419 Teilnehmer und nur sechs Spieler bekamen ein WSOP Paket. Ich wurde sechster.

Wir haben bereits das Ende eines Turniers analysiert. Der Small Stack wird von den anderen attackiert und meistens aufgefressen. Ziel ist es also zu vermeiden der Small Stack zu sein oder zu werden. Man will also mindestens eine durchschnittliche Anzahl an Chips haben um zu verhindern attackiert zu werden.

Wenn man also eine ordentliche Anzahl an Chips ansammelt, dann kann man das Turnier überleben ohne ständig attackiert zu werden. Die Methode zum Überleben ist Blinds zu stehlen. Wenn man viele Chips hat, dann kann man in den mittleren und späteren Runden des Turniers besser Chips klauen. Die Blinds zu gewinnen kann den Chipstapel ziemlich gut aufpolstern, da die Blinds sehr groß werden und später noch die Antes hinzukommen.

Um das zu erreichen empfehle ich in den anfänglichen Runden des Turniers aggressiv zu spielen. Habe keine Angst vor Konfrontationen. So wirst du einen großen Chipstapel ansammeln und später besser in der Lage sein die Blinds zu klauen.

Allgemein sind Konfrontationen am Anfang des Turniers okay, denn man muss schon etwas Glück haben um so ein Turnier zu gewinnen bzw. um zu den Gewinnern zu gehören. Deshalb muss man ab und zu mal was riskieren, um so einen großen Chipstapel aufzubauen und später besser die Blinds stehlen zu können. Die anderen werden auch dann nicht versuchen dich herauszufordern, da sie so selber rausfliegen könnten. Wenn man kontinuierlich die Blinds stiehlt, sind die Chancen viel besser ein WSOP Paket zu gewinnen.

Satelliten-Turniere mit hohen Buy-ins

Viele Satelliten-Turnier haben Buy-ins in Höhe von $500 und höher. Bei diesen Turnieren wird eine relativ große Anzahl an WSOP Paketen im Vergleich zu der Teilnehmerzahl vergeben. Ein typisches Teilnehmer:Preispaket Verhältnis ist bei solchen Turnieren 20:1.

Bei diesen Turnieren will man nicht sinnloser Weise am Anfang des Turnier rausfliegen. Man muss nicht zu sehr aggressiv sein, da nicht so viele Leute teilnehmen. Hier ist der Schlüssel zum Erfolg selektive Aggressivität und einen Chipstapel zu halten, der über dem Durchschnitt liegt. Und nochmals, gegen Ende des Turniers will man so wenig wie möglich herausgefordert werden. Die Möglichkeit die Blinds stehlen zu können ist immer noch sehr wichtig.

Bei dieser Art von Turnieren kommt es sehr schnell zum Endspiel. Verlier nicht all deine Chips durch eine blöde Aktion, aber versuch überdurchschnittlich viele Chips zu haben bevor die Blinds richtig hoch gehen und die Antes hinzukommen.
 


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